Nicht alles ist leicht, doch ich bleibe aktiv Social Media, Soziale Arbeit und das Erkennen von Zwischentönen mit Hochsensibilität und Regenbogen-Alltag

Nicht alles ist leicht, doch ich bleibe aktiv: Social Media, Soziale Arbeit und das Erkennen von Zwischentönen mit Hochsensibilität und Regenbogen-Alltag

Liebe Leserinnen und Leser,

nicht alles im Leben ist leicht – und bei mir ist das gerade besonders spürbar. In den letzten Monaten war sowohl mein privater als auch mein beruflicher Alltag oft anstrengend und herausfordernd.

Auch wenn vieles gerade beschwerlich ist, gibt es Dinge, die mir wirklich guttun und die ich für sehr wertvoll halte. Dazu gehören vor allem der Austausch über soziale Medien und die regelmäßigen Online-Fortbildungen.

Besonders wichtig ist mir auch, wie sehr meine Hochsensibilität und meine eigenen Erfahrungen mit Diskriminierung meinen Blick auf die Welt schärfen.

Berufliches und Online-Präsenz Ich arbeite hauptamtlich mit Menschen und betreibe nebenbei zwei Blogs. Ich nutze verschiedene soziale Medienkanäle, darunter: LinkedIn (berufliches Netzwerk, wo sie positive Rückmeldungen von Kollegen erhält), Instagram, Facebook (inklusive Threads), TikTok pp. Die Nutzung sozialer Medien empfinde ich als wohltuend und wichtig für den Austausch.

Berufliche Weiterbildungen Im Berufsleben muss ich regelmäßig an OnlineKursen teilnehmen, die Themen wie Datenschutz, Sicherheit, Gesundheitsschutz und aktuelle Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz (KI) und Deepfakes abdecken. Diese Kurse sind Teil der beruflichen Anforderungen und haben eine wichtige Funktion, um auf aktuelle technische und rechtliche Herausforderungen vorbereitet zu sein.

Persönliches Leben und gesellschaftliches Engagement

  • Ich habe im Mai letzten Jahres geheiratet und gehört zur Regenbogen-Familie.
  • Ich habe persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung gemacht, sowohl im privaten als auch im beruflichen Umfeld.
  • Die Hochsensibilität und Empathie hilft mir, auch Zwischentöne und subtile Vorurteile zu erkennen.
  • Ich war ehrenamtlich aktiv im Bereich Regenbogen-Community und habe dort auf der Straße Menschen angesprochen und Aufklärungsarbeit geleistet.
  • Für mich ist es normal, auch Gegenwind zu erleben und Diskussionen zu führen, insbesondere um Missverständnisse und Vorurteile auszuräumen.

Ich gebe mit einem kurzen Video einen Einblick in mein derzeitiges Leben, was ich als beschwerlich sowohl privat als auch beruflich beschreibe.

Youtube Video (https://youtu.be/oRhuPfg70pQ)

TikTok Video (https://www.tiktok.com/@elkeoverhage/video/7622333905017834785)

Erkenntnisse und Erfahrungen

Erstens: Viele von uns – egal ob im Beruf oder privat – tragen eine Last, die nicht auf den ersten Blick zu sehen ist. Deshalb finde ich es so wichtig, dass wir mehr Verständnis und konkrete Unterstützung für Menschen in belastenden Lebenssituationen schaffen.

Zweitens: Soziale Medien können eine echte Wohltat sein. Für mich sind LinkedIn, Instagram, Facebook, Treads, Mastodon und TikTok wichtige Orte des Austauschs und der Vernetzung. Ich kann nur ermutigen: Nutzt sie bewusst und aktiv, um mit anderen in Kontakt zu bleiben, euch auszutauschen und echte Verbindungen aufzubauen – besonders wenn ihr in ähnlichen Bereichen unterwegs seid.

Drittens: Bleibt lernbereit. Die regelmäßigen Pflichtkurse zu Themen wie Datenschutz, IT-Sicherheit, Gesundheitsschutz, Künstlicher Intelligenz und Deepfakes sind für mich keine lästige Pflicht, sondern eine echte Notwendigkeit. Die Welt verändert sich rasant. Nur wer sich kontinuierlich weiterbildet, kann beruflich und privat souverän mit diesen Veränderungen umgehen.

Viertens: Als Teil der Regenbogen-Familie spreche ich offen darüber, dass Diskriminierung leider immer noch Realität ist – im Beruf wie im Privaten. Meine eigene Hochsensibilität hilft mir, auch feine Zwischentöne und versteckte Vorurteile wahrzunehmen. Deshalb liegt mir am Herzen: Lasst uns aktiv gegen Diskriminierung eintreten, Aufklärungsarbeit leisten und respektvoll miteinander umgehen. Ein inklusives Miteinander entsteht nicht von allein – wir müssen es gemeinsam schaffen.

Merksätze: Soziale Medien dienen als wichtiger Kommunikationskanal und ermöglichen den Austausch mit einer breiten Community.

Die digitalen Pflichtweiterbildungen sind essenziell, um auf aktuelle gesellschaftliche und technologische Veränderungen vorbereitet zu sein.

Persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung prägen mein Engagement, meine Empathie und die Hochsensibilität im Umgang mit Menschen und dem Umfeld.

Offenheit für Diskussionen und Aufklärung sind wichtige Mittel, um Vorurteile abzubauen.

Das möchte ich mitgeben:

Seid füreinander da und zeigt Verständnis für belastete Menschen. Nutzt soziale Medien bewusst zum echten Austausch. Bildet euch regelmäßig weiter, besonders zu aktuellen technischen und gesellschaftlichen Themen. Tretet Diskriminierung entschlossen entgegen und pflegt eine offene, respektvolle Kommunikationskultur – auch und gerade dann, wenn es mal unbequem wird.

Ich freue mich, wenn meine Erfahrungen bei euch etwas anstoßen oder euch das Gefühl geben:

Du bist damit nicht allein

Erfahrungen und Anregungen

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