Working Out Loud Empfehlung Teilnahme an einem WOL-Circle für soziale Berufe

Working Out Loud nach dem Initiator John Stepper ist sehr zu empfehlen. Working Out Loud Empfehlung Teilnahme an einem WOL-Circle für soziale Berufe

Was ist Working Out Loud?

„Der Initiator des Konzepts ist John Stepper. Mit Working Out Loud lernen Menschen, Beziehungen zu entwickeln, die sie dabei unterstützen können, Ziele zu erreichen, eine Fähigkeit zu erlernen oder ein neues Thema zu erforschen. Im Zentrum von Working Out Loud steht jedoch nicht der primäre Gedanke, sich zu vernetzen, um von anderen etwas zu erhalten, sondern es geht vielmehr darum, sich seinerseits zu öffnen, sein eigenes Wissen und seine Wertschätzung großzügig zu teilen und Unterstützung anzubieten, um auf diese Weise die eigene Erfahrung für andere sichtbar und nutzbar zu machen.“ (Working Out Loud – Wie Sie Ihre Selbstwirksamkeit stärken und Ihre Karriere und Ihr Leben nach eigenen Vorstellungen gestalten. Von John Stepper. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Meike Grow, Verlag Vahlen Erschienen: 04.11.2020 http://www.vahlen.de/productview.aspx?product=30826750)

Selbstorganisiertes Lebenslanges Lernen entspricht nicht nur mir, sondern vielen anderen Menschen.

John Stepper „Sag den Leuten nicht, was sie tun sollen“ Der Ansatz funktioniert besser bottom-up als top-down.

Die Leute nutzen WOL nicht nur, weil ihnen die Methode gefällt. Sondern weil sie sich danach sehnen, anders zu arbeiten. WOL wird in gemeinnützigen Organisationen, in Schulen, in ReligionsGemeinschaften und in traditionellen Unternehmen genutzt.

Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wollen selbstbestimmt handeln, sie haben ein Bedürfnis nach Empowerment, nach Selbstwirksamkeit.

In German: Wie sind Sie auf WOL aufmerksam geworden? (In English:How did you hear about Working Out Loud?)

WOL bei Bosch Köpfe vernetzen (managerSeminare Heft 238 https://www.managerseminare.de/ms_Artikel/Working-Out-Loud-bei-Bosch-Koepfe-vernetzen,261015) und John Stepper Interview „Sagt den Leuten nicht, was sie tun sollen“ (managerSeminare Heft 248 https://www.managerseminare.de/ms_Artikel/John-Stepper-im-Interview-Sagt-den-Leuten-nicht-was-sie-tun-sollen,267652)

Wie funktioniert das praktisch? Dein WOL Circle  

Der WOL Circle versteht sich als eine Peer-Coaching Gruppe, also eine Gruppe von Mitgliedern, die sich gegenseitig unterstützen. Jedes Mitglied in diesem Circle wählt ein persönliches Ziel, um darauf basierend Beziehungen aufzubauen, die bei der Erreichung des Ziels unterstützen sollen. Im Laufe von 12 jeweils etwa 60minuetigen gemeinsamen Treffen übt und lernt die Gruppe gemeinsam, wie ein Ziel über Vernetzung zu erreichen ist. Kurze, praktische Übungen helfen dabei, auf Basis von Beziehungen Wissen und Ideen zu erschließen. Zum Ende der gemeinsamen Zeit hat jeder der Teilnehmenden nicht nur ein größeres, mit dem eigenen Ziel verbundenes, diverseres Netzwerk aufgebaut, sondern neue Fähigkeiten, neue Gewohnheiten und eine Haltung entwickelt, die künftig dabei helfen, jedes andere Ziel auf die gleiche Weise zu erreichen

Working out loud Prinzipien

  • Beziehungen pflegen Relationship
  • Miteinander wachsen Growth Mindset
  • Die eigene Arbeit sichtbar machen Visible Work
  • Großzügig teilen Generosity
  • Sich zielgerichtet weiter entwickeln Purposeful Discovery

Workbook Woche 1 von 12

Ich habe mich angemeldet und erhalte das Workbook in Lern-Einheiten. Es beinhaltet konkrete Übungen, spannende Texte, Anregungen und Agenda Vorschläge. Die Einheiten lasse ich meinem WOL-Circle per Email frühzeitig zukommen.

Woche 1: Fokussiere dich auf dein WOL Ziel

Was führt Dich her? Ich bin dem WOL Circle beigetreten, weil:

Ich möchte das Thema psychische Gesundheit fachlich bzgl. Know How (anwendungsbezogenes Wissen zur Problemlösung) stärken, sowohl für den Job und nebenberuflich. Das Ziel ist eine größere berufliche Zufriedenheit. Ich möchte Fachwissen und Erfahrungen teilen und im WOL-Circle voneinander lernen. Ich möchte mein berufliches Netzwerk vergrößern.

Ich habe meine Beziehungsliste, die mit meinem Ziel in Verbindung stehen, erstellt.

Im Bereich Sozialarbeit begleite ich seit mehr als 20 Jahren Menschen mit psychischen /physischen Erkrankungen. Psychische/physische Erkrankungen sind ein gesellschaftliches Querschnitt-Thema, die unter den Belastungen, der Klimakrise, Corona Pandemie, der Ökonomisierung und der Digitalisierung zunehmen.

Woche 2: Biete deine ersten Beiträge an

Das Workbook für den WOL-Circle, das ich einmal in der Woche erhalte, ist bezaubernd. Das Konzept bereicht. Wir Mitglieder*innen unseres WOL-Circles befinden uns gemeinsam auf dem Weg der Veränderung.

Mein erster Beitrag Working Out Loud kurz erklärt mit Tiktok:

(In English: I am delighted with the workbook for the WOL Circle, which I receive once a week. The ideas behind it enrich me and my WOL Circle. It is an important contribution to change for a better meaningful work together with others and for myself. Article Working Out Loud briefly explained with Tiktok)

Woche 3: Mache drei kleine Schritte

Heute habe ich meine versendete Email bezüglich der Übung „Einfühlungsvermögen“ ausprobiert. Das Pay Yourself First „Prinzip (Bezahle Dich selbst zuerst Prinzip und Reservierung für Termine zur Beibehaltung der neuen Haltung) Eine Netzwerk-Partnerin hat sich zurückgemeldet. Das gemeinsame Projekt ist für uns ein echtes High-Light .“ Schwierige Situationen oder schwierige Menschen“ hingegen, fasse ich als „Training“ auf.

Woche 4: Mache auf dich aufmerksam

Mein kreativer Beitrag: Die Natur macht es uns Menschen vor. Wasser steht für Veränderung, Dankbarkeit, Fließen…, Zuhören…, das Leben genießen, Alles verändert sich ständig…, Sich einzulassen, Loszulassen ist das Schwierigste im Leben…, in der Natur kannst Du viel lernen…, für das Leben und für Dich selbst…

(Tiktok Video https://vm.tiktok.com/ZMd4t3HGp/ , Instagram https://www.instagram.com/p/CRMzqz7rpNw/)

Woche 5: Werde persönlich

Lieber John Stepper, herzlichen Dank für die Annahme der Kontakt Anfrage. Die Vernetzung mit Dir tut mir gut. Das Workbook von Dir einmal in der Woche zu erhalten, erfreut mich. Deine Ideen dahinter bereichen meinen WOL Circle. Es ist ein wichtiger Beitrag für ein besseres Arbeiten mit anderen und für mich selbst. Liebe Grüße von Elke

(In English: Dear John Stepper, thank you very much for accepting the contact request. Networking with you is good for me. I am delighted to receive the workbook from you once a week. Your ideas behind it enrich me, my WOL Circle. It is an important contribution to working better with others and for myself. Greetings from Elke)

Woche 6: Verbessere deine Sichtbarkeit  

Wir analysieren gemeinsam, die Ergebnisse unserer bisherigen Anstrengungen, online und offline: Welche Erfolge haben wir erreicht? Welche Maßnahmen wollen wir intensivieren.

Woche 7: Fokussiere auf dein Ziel

Kreativität und der Selbstwirksamkeit zum Beispiel bei Social Media öffentlich zu leben, ist für mich bedeutsam

Die Gesprächsführung im sozialen Bereich, die ich mir jahrelang erarbeitet habe, fühlt sich stimmig an. Klienten zeigen mir gegenüber viel Vertrauen, öffnen sich. Die Beziehungsebene zu berücksichtigen, ist im sozialen Bereich hilfreich. Die Augenhöhe mit meinen Klienten ist beglückend.

Woche 8: Mache WOL zu einer Gewohnheit

Kooperationspartner*innen kämpfen meines Erachtens zeitweise mit Mehrfachbelastungen, auch mit Zeitdruck bei der Arbeit. Insgesamt bleibe ich als Hauptamtliche neutral und sachlich. Nicht mit Druck auf Gegendruck zu reagieren, halte ich für wichtig. „Ich bleibe bei MIR“ in meiner Mitte, dann erfahre ich immer wieder überraschend das Flow Gefühl.

Woche 9: Veröffentliche mehr eigene Beiträge

Veränderung heißt, auch immer bei sich selbst anzufangen. Denn das einzige, dass man wirklich selber verändern kann, ist man selbst. ABER gerade JETZT erleben wir einen sehr spannenden Umbruch in der Arbeitswelt – und zwar über alle Branchen hinweg. „Selbst in Krankenhäusern, wo klassischerweise starre Hierarchien herrschen, ist ein Wandel zu beobachten.“ Ein Grund dafür ist aus Sicht der Expertin ein Wertewandel bei den Mitarbeitern. Siehe ein älter Beitrag von mir: Arbeiten macht Spass oder Zukunft der Arbeit

Woche 10: Werde systematischer

Was ist mir wirklich, wirklich wichtig und welche Struktur braucht es dafür?

Ich bin auf Reise, dabei ist der Weg das Ziel. Und nein, ich bin nicht alleine. Dank meiner Weggefährt*innen kann ich mich anstecken lassen, ausprobieren, mich inspirieren lassen und Neues wagen. Meine Neugierde treibt mich an!

Woche 11: Stelle dir all die Optionen vor

Das lebenslange Lernen ist mein Weg und das Ziel. Ich bin wie ein Schmetterling, der von Blume zu Blume fliegt. Das alles ergibt einen Sinn, wenn ich auf mein Leben zurück schaue… Ich gehe jedenfalls meinen eigenen Weg. Das passt nicht jedem. Aber es ist eben meins. Damit meine ich nicht Egoismus, sondern ein Weg der Hingabe. (Verbundenheit und Sinn: Tiktok Video https://www.tiktok.com/@elkeoverhage/video/6979879130191924485)

Woche 12: Reflektiere und feiere – Diese abschließende Woche markiert das Ende deiner Lernreise – und gleichzeitig auch einen Anfang.

Eine großartige Möglichkeit, WOL kennenzulernen, auszuprobieren, weiterzugeben! 12 förderliche Wochen ! Ein komplettes Set der Circle Guides, aber es gelten einige Einschränkungen, darunter ein Maximum von 20 Anmeldungen pro Unternehmen: https://workingoutloud.com/de/fur-dich

Mit Unterstützung meines WOL-Circle haben wir uns gemäß unserer Wünsche weiter entwickelt. Meine Haltung hat sich insgesamt positiv verändert. Wir fühlen uns in unseren Vorhaben gestärkt.

„Menschen, die auf die Art und Weise der Working Out Loud Prinzipien arbeiten, gelingt es im Laufe der Zeit, mit ihren Angeboten das Vertrauen ihrer Netzwerkpartner zu gewinnen. Dabei entsteht eine aufrichtige Verbundenheit im Netzwerk – die notwendige Grundlage für eine konstruktive, wertschätzende Zusammenarbeit. Menschen, die so arbeiten, sind zufriedener, da ihnen ihre Sichtbarkeit, aber auch die Chance, andere zu unterstützen, ein Gefühl von Kompetenz, Kontrolle und Verbundenheit vermittelt: Und Schritt für Schritt nimmt jeder einzelne wahr, wieviel tatsächlich in ihm steckt, wieviel er dank seiner Kompetenzen, Interessen und Talente seinem Netzwerk bieten kann.“ (https://workingoutloud.com/de/about)

Die Methode WOL ist meines Erachtens für die sozialen Berufe super geeignet.

Der Working Out Loud-Ansatz betont Großzügigkeit und Verbundenheit. Du lernst, wie wir Menschen besser erreichen und einbeziehen, wie wir experimentieren und mit Rückschlägen umgehen können und wie die Arbeit sichtbarer gemacht wird.

Links

Ein spannender Artikel „Working Out Loud – persönliche Erfahrungen und Erkenntnisse aus meinem WOL-Circle – 3. Teil der Artikelserie“: https://de.linkedin.com/pulse/working-out-loud-pers%C3%B6nliche-erfahrungen-und-aus-meinem-moser

Ein besonderer Schwerpunkt „WOL:Healthcare -Beziehungen, die von Bedeutung sind“: https://www.zukunftsherz.de/wolhealthcare-beziehungen-die-von-bedeutung-sind/

Artikel „Working Out Loud in Studium und Lehre“: https://www.fernuni-hagen.de/zli/blog/working-out-loud-in-studium-und-lehre/

Diakoniesonntag 2021 Diakonie und Kirche bzw. Gemeinde – Partnerinnen vor Ort

Die beiden Diakoniesonntage von 2019 und 2021 fand ich besonders gelungen.

Teil 1: Diakoniesonntag 2019 Motto Diakonie mit Dir bot beeindruckende Beispiele für Nächstenliebe

Die Kreuzkirche in Dortmund-Berghofen war am Sonntag, 8. September, Gastgeber des Diakoniesonntags 2019, zu dem das Diakonische Werk Dortmund und Lünen und der Evangelische Kirchenkreis einluden.
„Diakonie lebt davon, dass Menschen Nächstenliebe aktiv leben – ehrenamtlich oder hauptamtlich, im Diakonischen Werk und in den Gemeinden“, erklärte Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back. In dem Gottesdienst unter der Leitung von Pfarrerin Dr. Sabine Breithaupt-Schlak standen zahlreiche Beispiele für diakonische Arbeit im Mittelpunkt: Neben dem Flüchtlingsstammtisch Berghofen und dem lokalen Repair-Café präsentierten die Suppenküche Wichern, die jede Woche Menschen im Dortmunder Norden kostenlos mit einem Mittagessen versorgt, das Wellinghofer Café Atempause – ein Angebot der Diakonie für Angehörige von Menschen mit Demenz – sowie das Haus am Lohbach von Bethel.regional eindrucksvoll ihre Arbeit den rund 200 Besuchern des Gottesdienstes. Die unterhaltsamen Darbietungen ihrer Inhalte reichten von kurzen Schauspieleinlagen über ein Trommelkonzert bis zum überraschenden Selbsttest in Sachen Deutsch für Zugewanderte.

Musikalisch begleitet wurde der Diakoniesonntag von der Band „Inklufusion“ – einem inklusiven Musikprojekt von Bethel.regional. Anschließend bot ein Mittagsimbiss die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch.

Dieses Bild hat ein leeres alt-Attribut; sein Dateiname ist diakoniesonntag-2019-diakonie-mit-dir-impressionen.jpg.

Ein Youtube Video bitte auf die URL klicken –> https://youtu.be/5W040JMEiEs Filmchen mit meinen persönlichen Eindrücken vom Diakoniesonntag 2019

Teil 2: Diakoniesonntag 2021 Diakonie und Kirche bzw. Gemeinde – Partnerinnen vor Ort

Die Ev. Stadtkirche St. Georg in Lünen war am Sonntag, den 19. September, Gastgeber des Diakoniesonntags 2021, zu dem das Diakonische Werk Dortmund und Lünen und der Evangelische Kirchenkreis unter der Leitung von Gemeindepfarrer Udo Kytzia und Diakonie-Geschäftsführer Pfarrer Niels Back einluden.

Motto des DiakonieSonntags war „Diakonie und Gemeinde Partnerinnen am Sankt-Georg-Kirchplatz“.

Was bedeutet diese Nähe für die diakonische Arbeit vor Ort mit wohnungslosen und psychisch kranken Menschen?

Wie prägt diese Nähe das Leben der Gemeinde?

In einem gottesdienstlichen Rundgang wurde der Partnerschaft nachgegangen.

Die Besucherinnen und Besucher des Diakoniesonntags 2021 nahmen während des Rundgangs die Gelegenheit wahr, die diakonischen Angebote vor Ort zu besuchen und mit den Mitarbeitenden zu sprechen sowie mit Menschen, die hier Hilfsangebote in Anspruch nehmen. Klienten von Wohnungslosenhilfe und der Tagesstätte für Menschen mit einer psychischen Erkrankung erzählten von ihrem Leben und den Hilfsangeboten der Diakonie. In der Sankt-Georg-Kirche berichteten Gemeindemitglieder von den Aktivitäten vor Ort.

Nach dem Gottesdienst war reichlich Zeit für Begegnungen und Gespräche mit den Ehrenamtlichen, Hauptamtlichen und Besuchern der Einrichtungen. Somit waren Gespräche auf Augenhöhe möglich.

Seit vielen Jahren lädt die Diakonie in Dortmund und Lünen zusammen mit dem Ev. Kirchenkreis Dortmund zu einem zentralen Diakoniegottesdienst ein, immer im September, immer in direkter Kooperation mit einer Ortsgemeinde. Sichtbar wird die gelebte Kooperation mit einer evangelischen Ortsgemeinde in Dortmund, Lünen oder Selm und den jeweiligen diakonischen Angeboten vor Ort. Im Jahr 2022 ist die Ev. Kirchengemeinde Dortmund-Brackel Gastgeberin

Social Media

Mir macht es Freude von meinen Erlebnissen in der Öffentlichkeit zu erzählen. Rund 10 Jahre war ich als Sozialarbeiterin für die Diakonie in Lünen tätig. Mein aktueller Wirkungsort ist Dortmund-Nordstadt und Scharnhorst. Für mich ist es erfüllend, bei Social Media gelegentlich von meinen Erfahrungen zum Beispiel bei einem Diakoniesonntag zu berichten. Neben den Mitarbeiter*innen für Öffentlichkeitsarbeit, können Mitarbeitende aus anderen Bereichen der Diakonie und Kirche als sogenannte Botschafter und Botschafterinnen der „Message“ fungieren und sich dabei auch selbst etwas Gutes tun.

Ein kleines Youtube Video bitte auf die URL klicken –> https://youtu.be/KhF-Y8qiNWk Filmchen mit meinen persönlichen Eindrücken vom Diakoniesonntag 2021

Mein Mini Tiktok Beitrag mit Sound und netten unterhaltsamen Effekten zum Diakoniesonntag bitte auf die URL klicken –> https://www.tiktok.com/@elkeoverhage/video/7009678835444714758

Instagramm 1-Minuten Filmchen DiakonieSonntag Diakonie und Gemeinde Partnerinnen vor Ort bitte auf die URL klicken –> https://www.instagram.com/p/CUCMpgtMmUn/

Eine weitere gern genutzte Möglichkeit ist Google Maps mit eigenen Fotos vom Smartphone etc., Bewertungen oder Rezensionen von besuchten Orten. Bitte auf die URL klicken –> https://www.google.com/maps/contrib/108136280828421828024/

Gestalten teilhaben und partizipieren – gehe Deinen Weg

Ich habe länger überlegt, ob ich diesen Beitrag veröffentlichen möchte. Der Text ist zum Teil kritisch und in der Tonlage unfreundlich und unsachlich. Auch lasse ich offen, warum „i am not amused“ ;-)

Der Artikel, soll wie immer, als Anregung dienen und die Leserinnen und Leser können ihre eigenen Schlüsse ziehen, ob der Text und die Bilder „irgendwie, irgendwo“ bedeutsam sind. Zudem experimentiere ich momentan mit verschiedenen Formaten. Dieser Artikel wurde von mir auf meinem Youtube Kanal Elke Overhage vertont.

Link „Gestalten teilhaben und partizipieren Gehe deinen Weg“ https://www.youtube.com/watch?v=CLaSplizO8s

Gestalten teilhaben und partizipieren. Mach Dich auf und gehe Deinen Weg.

Der Begriff „Partizipation“ kommt aus dem Lateinischen und wird übersetzt mit

Beteiligung,

Teilhabe,

Teilnahme,

Mitbestimmung und

Einbeziehung.

Partizipation muss gefordert und gefördert werden.

Partizipation geht zunächst von einzelnen Menschen aus, die auf ihrem Weg der Gestaltung Mitstreiterinnen und Mitstreiter finden. Die notwendig vorliegende Motivation ist individuell, intrinsisch und muss nicht von aussen gesteuert werden. Das macht den etablierten Organisationen zunächst Angst. Du wirst Widerstand erfahren. Aber es lohnt sich. Die Themen, die weltweit Menschen aufrütteln und inspirieren.

• Rassismus „Black Lives Matter“

• Sexismus „Me Too“ Mein Artikel „Was lässt sich dagegen tun? #Metoo – Klare Ansage in drei Schritten

• Klimaschutz „Fridays For Future“

Das diese Themen als „Links“ gelten, bedeutet an überholten Überzeugungen festzuhalten. Wenn Du unter ‚links‘ fortschrittlich, rational und weltoffen und unter ‚rechts‘ kleingeistig, ignorant und rückständig verstehst, dann ja, ich bin links. Ich wähle aber grün.

So sehe ich Rechts: „Wir wollen, dass alles so scheiße bleibt wie bisher, weil wir dabei ziemlich gut weggekommen sind“. Carolin Kebekus Zitat: Rassismus tötet, auch in Deutschland. Und damit müssen wir uns alle auseinandersetzen – auch wenn’s wehtut. Und da es bisher keinen Brennpunkt dazu gab, machen wir einfach einen. „Wir sind mehr“!!!

Ich poste ich zum Schwerpunkt:“Seelische Gesundheit ist genau so wichtig wie körperliche Gesundheit“ Ich glaube an Graswurzel Bewegungen. Die voher genannten Themen sind erfolgreiche Graswurzel Bewegungen und zeigen auf, dass sie äußerst erfolgreich sind. Ich engagiere mich gegen die Stigmatisierung von psychischen Erkrankungen.

Social Media ist hierbei eine Chance. Sichtbar zu sein, Selbstfürsorge zu leben und Erfahrungen von Selbstwirksamkeit, stärken ungemein. Dazu möchte ich Dich ermutigen.

Wie heißt denn Dein Motto in Form eines Hashtags?

Sei Du selbst die Veränderung, die du Dir wünschst für diese Welt. (Mahatma Gandhi)⁠⁠

Ziehe Dein Ding durch! Das wünsche ich jeder und jedem. Wenn Du die Welt ein kleines Bisschen besser machen möchtest, kann es ein langer Weg sein, den Du gehst, bis es Klick macht und Du wirklich nur das Durchziehst, worin Du einen Sinn drin siehst und Spaß dabei hast.

Unwichtig, wie langsam Du vorankommst, wichtiger ist, dass Du dran bleibst.

Die Frage nach dem „Warum“ ist während wichtiger Pausen hilfreich. „Mach ich etwas, weil es mich erfüllt oder bin ich dabei unglücklich und verliere meine Energie, die ich anders einsetzen könnte.“ ⁠

Mach Dich auf und gehe Deinen Weg. Wahrscheinlich triffst Du unterwegs auf Gleichgesinnte. Dann kommt Eins zum Anderen. Du kommst in Gegenden mit neuen Werten und gestaltest nebenbei die Welt.

Bei Tiktok habe ich ebenfalls einen dazu passenden Beitrag erstellt. „Hilf Dir selbst, in dem Du Dich einmischt.“ Hashtags: seelische Gesundheit, psychische Gesundheit, Partizipation „https://www.tiktok.com/@elkeoverhage/video/6981001775423737094

Das Thema Partizipation hatte ich in der Vergangenheit thematisiert. Gefragt ist heute die Urteilskraft des Einzelnen. Gut beraten sind die Organitationen, die ihren Mitarbeitenden die Übernahme von Verantwortung auch zutrauen. Der Artikel lautet „Partizipation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter„.

Überholt ist eine Unternehmenskultur nach dem Motto: „Die da oben wissen, was sie tun und sagen es denen da unten“. Artikel mit Ideen und Vorschlägen „Wie sich lebendige, soziale Organisationen schaffen lassen

:“…Reagieren wir auf eine Ungerechtigkeit, in dem wir uns fragen: Was riskiere ich, wenn ich mich äußere? Mache ich mich vielleicht unbeliebt?, dann ist das unethisch, weil wir die weitgehenden Auswirkungen unseres Schweigens ignorieren. Im Zusammenhang mit dem Recht aller auf Glück und Leidensvermeidung ist so etwas ausserdem unangemessen und wenig hilfreich. Und das gilt auch – vielleicht sogar besonders-, wenn zum Beispiel Regierungen, Behörden oder Institutionen sagen. „Das ist meine Sache“ oder „Das ist eine interne Angelegenheit“. Sich vermeindlich zu äußern kann unter solchen Umständen nicht nur eine Plicht, sondern, was noch wichtiger ist, ein Dienst an anderen sein… “ Zitat Dalai Lama XIV, Das Buch der Menschlichkeit, Verlag Bastei Lübbe, Juni 2008, Kapitel Die Verantwortung für das Ganze, Seite 184

Hat der Beitrag Dich inspiriert, oder bist Du schon auf dem Weg? Bitte interlasse bitte Deine Kommentare. Ich antworte gerne.

Teilnahme an Online-Konferenz Aktionsforum Seelische Gesundheit

❗Online-Konferenz ❗EntdeckeDasWirInDir Die Diakonie Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz lud ein am Donnerstag herzlich zum „Aktionsforum Seelische Gesundheit“ ein am 4. März, 2021 von 10 bis um 16 Uhr online teilzunehmen mit Beiträgen von Barbara Eschen (Diakoniedirektorin), Barbara König (Staatssekretärin in der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung) und Dr. Annegret Wolf (Institut für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg). Begrüßung von Barbara Eschen

Stellvertretend für das breite Engagement im Bereich Seelische Gesundheit, gaben eine Reihe von Haupt- und Ehrenamtlichen konkrete Einblicke in Ihre Arbeit – und darüber, wie sie sich im Zuge der Corona-Pandemie verändert hat.

Wie haben sich Hilfsprojekte zur seelischen Gesundheit unter Corona verändert? Darüber sprachen Freiwillige und Mitarbeitende, z.B. vom Corona-Seelsorgetelefon (EKBO und der Notfallseelsorge/Krisenintervention Berlin) und von der Russischen Notfallseelsorge Berlin und die Muslimisches SeelsorgeTelefon, Onlineberatung für Kinder und Jugendliche sowie das Kinder- und Jugendtelefon Berlin, Elterntelefon Berlin + Brandenburg miteinander.

Parallele virtuelle Workshops: Hilfe weiterdenken

  • Workshop 1: Notfall: Corona
    Einsätze bei Unglücksfällen oder die Begleitung von Kranken und Sterbenden in Krankenhäusern – die Aufgaben der Notfallseelsorge und der Krankenhausseelsorge wurden durch die Corona-Pandemie auf den Kopf gestellt. Welche neuen Herausforderungen die Ehrenamtlichen bewältigen mussten, welche Themen die Betroffenen in der gesellschaftlichen Krisensituation beschäftigten und was die Erfahrungen aus der Einrichtung des Corona-Seelsorgetelefon sind, davon berichteten Anne Heimendahl, Landespfarrerin für Krankenhausseelsorge und Justus Münster, Beauftragter für Notfallseelsorge in Berlin.
  • Workshop 2:  E-Mental-Health
    Die Digitalisierung verändert nicht erst seit der Corona-Pandemie unsere Kommunikation. Und technische Innovationen ermöglichen so auch neue Formen von Beratung und Seelsorge. Die Diakonie Onlineberatung für Kinder und Jugendliche plant nun – neben der asynchronen Mailberatung – auch Beratung via Messenger-Dienst anzubieten und auf Social Media präsent zu sein. Die Devise: Junge Menschen dort über Beratungsmöglichkeiten zu informieren, wo sie sind. Im Workshop konnte man sich mit Sabine Marx, Leiterin der Diakonie Onlineberatung für Kinder und Jugendliche, über Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für Beratung, Seelsorge und seelische Gesundheit austauschen.
  • Workshop 3: Engagierte Newcomer
    Engagierte Newcomer bringen vielfältige Perspektiven ein und sind ein wichtiger Motor für interkulturelle Öffnung. Gleichzeitig eröffnen sie sich selbst neue Wege zu gesellschaftlicher Teilhabe und beruflicher Integration. Wie können also mehr geflüchtete Menschen und Migrant:innen für ein Engagement begeistert werden? Und wie kann Engagement diversifiziert werden, sodass es migrantische Gruppen anspricht? Bedarf es einer gemeinsamen Kampagne für Berlin? André Becht und Fabian Kießling aus den Projekten „Integration durch ehrenamtliches Engagement“ und „Jobbrücke für Geflüchtete“ freuten sich auf einen Erfahrungsaustausch zu den Themen.
  • Workshop 4: Ehrenamt inklusiv
    Wie kann ehrenamtliches Engagement von Menschen mit sichtbarer und unsichtbarer Einschränkung gefördert werden? Über Freiwilligenagenturen kann ein passendes Ehrenamt vermittelt werden, in der peer-to-peer-Beratung können die wertvollen Erfahrungen Menschen Mut zusprechen und empowern und auch die durch die Corona-Pandemie plötzlich notwendige Digitalisierung hat neue Möglichkeiten erschlossen. Im Austausch mit Irene Sang von Charisma, der Freiwilligenagentur von Kirche und Diakonie, Lina Antje Gühne Leiterin des Projektes „Jobbrücke InklusionPlus“ sowie mit Peter Wohlleben, der mit der „Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement“ ausgezeichnet wurde, konnte man mehr erfahren.
  • Workshop 5: Seelische Gesundheit – selber machen
    Derzeit gibt es ca. 70.000-100.000 Selbsthilfegruppen mit rund drei Millionen Engagierten in Deutschland. Selbsthilfe lebt vom Lernen aus den Kenntnissen anderer Betroffener und vom Weitergeben eigener Erfahrungen. Im Workshop wurden die Veränderungen der Selbsthilfelandschaft während der Pandemie beleuchtet und über die Zukunft der Selbsthilfe diskutiert. Nora Fieling, Erfahrungsexpertin und ehemalige Selbsthilfekontaktstellenmitarbeiterin der KIS Pankow, und Johanna Schittkowski von SEKIS Berlin, freuten sich auf den Austausch.
  • Workshop 6: Über den Tellerrand
    Nicht erst während der Corona-Pandemie sind eine Vielzahl innovativer Konzepte und Projekte im Themenfeld seelische Gesundheit auf europäischem Boden entstanden. Welche Hilfe- und Beratungsansätze würden auch in Berlin fruchten? Welche europäischen Kooperationen sind denkbar? Uwe Müller von der Kirchlichen TelefonSeelsorge Berlin und Michael Grundhoff, Botschafter der Deutschen TelefonSeelsorge beim internationalen Verband für TelefonSeelsorge (IFOTES) luden zu einem Austausch von Erfahrungen und best practices ein.

Ich habe begeistert teilgenommen. Die Veranstaltung war sehr interessant, hat weiter gebracht und Freude bereitet 😄Ich war in der Gruppe 5 „Seelische Gesundheit selber machen“ und Selbsthilfe 😊 mit anderen Teilnehmenden, der Leiterin von Selbsthilfe Berlin und Nora Fieling

Nora hat als sogenannte Erfahrungsexpertin das Buch „Depression – und jetzt? Ein Wegweiser einer Erfahrungsexpertin„, Starks-Sture Verlag geschrieben.

Nora ist bei TikTok und auch bei Instagram aktiv, hat viele Follower und posted ansprechenden Content. Psychische Erkrankungen sind leider noch stigmatisierend und Depression ein negativ konnotiertes Wort. In der Gruppe 5 ging es um die Bewältigung von psychischen Erkrankungen in einer Krise und Umgang mit den Vorurteilen gegenüber psychischen Erkrankungen der Gesellschaft und deren Überwindung.

Die Selbsthilfe Berlin ist ebenso bei Instagramm und Facebook vertreten. Die Angebote finde ich sehr vielfältig und spannend. Sekis Berlin ist virtuell mit Fortbildungen und Social Media als Austauschmöglichkeit und im Bereich Netzwerkarbeit top aufgestellt, wie ich finde Instagramm hier entlang Facebook Seite hier entlang

Die Ergebnisse wurden sehr professionell in padlets zusammengefasst hier entlang

Die Veranstaltung wurde organisiert vom Freiwilligenzentrum des Diakonischen Werkes Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz e.V. (DWBO). Wenn Du Dich informieren oder ehrenamtlich engagieren möchtest, hier entlang

Zum Ende der tollen Veranstaltung wurde ein Vortrag mit Diskussion von und mit Dr. Annegret Wolf vom Institut für Psychologie der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg zur Perspektive der Wissenschaft abgehalten.

In Zusammenarbeit mit betterplace lab, Schwarzkopf-Stiftung, Junges Europa, Aktionsforum seelische Gesundheit www.aktionsforum-seelische-gesundheit.de

gleichzeitig drinnen und draussen sein Haltung zeigen

Das Foto steht für „gleichzeitig drinnen und draussen sein“ Beispielsweise durch Meditation kann diese Haltung vertieft werden, wenn es unser Wunsch ist.

Damit meine ich, dass Du als Berater der Sozialen Arbeit bei dem anvertrauen Klienten im Gespräch sein kannst und dennoch im Kontakt mit Dir selbst.

Vielleicht ist es schwer fassbar, was ich meine?
Alle Welt spricht von Achtsamkeit. Das ist großartig, denn es herrscht eine allgemeine Sehnsucht, ja Hunger nach etwas, was wir für ein erfülltes Leben brauchen.
Es geht um die Bereitschaft oder Fähigkeit, in unserem Leben anwesend zu sein, im Hier und Jetzt präsent zu sein. In den Augenblicken, in denen uns dies gelingt, spüren wir uns und können offen sein für die Begegnung auf Augenhöhe mit unseren Klienten. In dieser Haltung gelingt eine wechselseitige Resonanz, die Basis ist für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es ist nicht statisch, sondern kann sich von Kontakt zu Kontakt wiederholen.
Wie kommt Ihr zu einer Resonanz mit Euren Klienten in der Sozialen Arbeit?

Meditation führt zur Haltung: „Sich selbst Heimat werden“. Ich bin auf dem Weg, in mir selbst eine Heimat zu finden. Ein Weg mit Meditation, Reflektion, Loslassen von Überholtem, Klarheit, Verständnis, Geduld und einer Kraft, die zu einer inneren Haltung führt. Daher bin ich relativ frei. Das führt vermehrt dazu, auch anderen Menschen das gleiche Recht zu gewähren. Für mich ist es gegenüber meinen Klienten wichtig, ihre Wünsche zu berücksichtigen. In meinen Job sind die Klienten häufig mit Sanktionen des Jobcenters bzw. der Gesellschaft konfrontiert. Die Förderung hingegen kommt in dem System meines Erachtens zu kurz. Zum Beispiel bringen Menschen aus ihren im Heimatland erworbenen Kompetenzen mit nach Deutschland. Die Wertschätzung dessen, halte ich für wichtig. Da ich eine innere Heimat habe, kann ich auch die anvertrauten Klienten ganz gut so akzeptieren, wie sie sind. Eine innere Unabhängigkeit ist mir wichtig. Durch diese Haltung ist ein Kontakt auf Augenhöhe insgesamt einfacher…

Bereits ein einfaches „In-Sich-Hineinhorchen erweitert unser Erleben“. Wir gelangen auf eine andere Ebene, werden gelöster und offener. Die Vernunft gibt ihre Vorherrschaft über uns auf. Wir haben unsere Aufmerksamkeit vertieft, indem wir in uns hineinspüren…

Hinter den Wolken des Nichtwissens wohnt eine Kraft, die ausreicht, alles Eis der Welt in einen Sturzbach des Lebens zu tauen. (Sich selbst zur Heimat werden, Rüdiger von Roden, Verlag Herder, 1987)

Ich wünsche allen einen schönen 4. Advent. Das Foto ist in der Tür der Propsteikirche St. Peter und Paul, Untere Marktstraße in Bochum entstanden. Für uns: Wie es drinnen und vor allem in uns aussieht, haben wir selbst in der Hand. Wenn wir eine achtsame Haltung pflegen, dann erscheint uns das Äußere anders.

Soziale Arbeit mit Zukunft Die professionelle Haltung

Hallo Leute, heute geht’s um die „Eigene Haltung als Basis konstruktiver und bedürfnisorientierter Sozialer Arbeit “. Du kannst mit der Erarbeitung Deiner professionellen Haltung gute Gespräche mit Klienten führen. Wenn Klienten zum Beispiel auf Zwang dem Sozialarbeitenden zugewiesen werden, weil bei Nichterscheinen Sanktionen drohen, ist die Haltung der Beraterin bzw des Beraters mE besonders wichtig.

Da hat der Berater Verpflichtungen gegenüber des Auftraggebers und auf der anderen Seite die Verpflichtung die Menschenrechte des Klienten zu wahren und natürlich auch die Wünsche und Bedürfnisse des Klienten zu berücksichtigen. Die Profession der Sozialen Arbeit ist mE ein Licht, dem die Beraterin bzw. der Berater folgen kann.

Link zum vertonten Youtube Video dieses WordPress Artikels: https://www.youtube.com/watch?v=zYdmnm7ikI4

Die Voraussetzung ist eine Persönlichkeitsentwicklung des Beraters, um einen Ausgleich gegenüber der Ungleichheit im Sinne des Klienten zu gewährleisten. Eine Offenheit und Empathie und ein Bewusstsein für eigene Anteile ist mE eine Voraussetzung für „gute“ klientenzentrierte Soziale Arbeit. Meines Erachtens hat aber alles seinen Preis.

Wenn Du als Berater nicht unbedingt dem Druck nach gibst, den Ansprüchen des Auftraggebers (der Gesellschaft, der Behörde, des Arbeitgebers… etc) bzw. die definierten guten Ergebnissen der Statistik zu erfüllen und hauptsächlich klientenzentriert bleibst, dann erfährst Du ggf. als Berater weniger Wertschätzung und Anerkennung für Deine Soziale Arbeit von außen… Erfolge werden von den jeweiligen Konzepten der Tätigkeit (zum Beispiel Suchtberatung, Wohnungslosenhilfe, Kinder und Jugendhilfe, Behindertenhilfe…) und dem Leitbild der Organisation definiert…

Ich glaube, dass Du durch Deine eigene BerufsHaltung, Rückrat und echt sein, mehr Spaß bei der Arbeit gewinnst und die Klienten bedanken sich, wenn sie Gehör finden und sich gesehen fühlen. Auf der anderen Seite kann eine konsequente Haltung dazu führen, dass Du weniger Einfluss-Möglichkeiten hast, weil ein Arbeitgeber der Wohlfahrt in erster Linie vermeintlich gute Mitarbeiter in seinem Sinne fördert. Die guten Mitarbeiter erhalten teurere Fortbildungen und Karriere Angebote… Vermutlich ist dies bei den großen Trägern der Wohlfahrt, die wie Behörden funktionieren eher der Fall.

Also ist es mE sinnvoll sich Arbeitgeber zu suchen, die innovative, empathische, veränderungsbereite und klientenzentrierte Berufskolleginnen und Berufskollegen fördern wollen und können. Denn eigentlich kann eine erarbeitete Haltung des Sozialarbeitenden auf Dauer nur im Sinne des Arbeitgebers sein.

Die Profession Soziale Arbeit profitiert, die Klienten und die Resilienz der Angestellten wird gewährleistet 🙂Ein weiterer Vorteil einer klientenzentrierten Haltung liegt darin, eine ganzheitlichere Sichtweise auf die Komplexität der Sozialen Arbeit zu entwickeln. Eine vielfältige Herangehensweise an die Bedarfe der Klienten ermöglicht eine echte nachhaltige Motivation und das Erlernen der Teilhabe und Partizipation an der Gesellschaft…

Wie kümmerst Du Dich um Deine professionelle BerufsHaltung im Bereich Soziale Arbeit? Ich freue mich über Kommentare 😊

Gegen Sanktionen

Wie funktioniert Hartz IV?

Wer länger keine Arbeit hat, bekommt vom Staat Arbeitslosengeld 2, umgangssprachlich Hartz IV. Der Regelsatz liegt derzeit für einen alleinstehenden Arbeitssuchenden bei 424 Euro pro Monat. Oben drauf gibt es unter anderem Geld für angemessenes Wohnen, Heizen und Zuschüsse zur Krankenversicherung. Im Gegenzug sind die Hartz-IV-Empfänger verpflichtet, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um ihre Hilfsbedürftigkeit zu beenden oder zu verringern.

Was sind Sanktionen

Als Hartz IV  eingeführt wurde, stieg die Zahl der Arbeitslosen auf Rekordhöhen, mehr als fünf Millionen Menschen waren damals ohne Job. In der Situation setzte die Politik auf das Konzept eines „aktivierenden“ Sozialstaats. Wer Hartz IV erhalten wollte, musste auch bereit zu Gegenleistungen sein. Wer zum Beispiel eine als „zumutbar“ eingestufte Arbeit ohne einen triftigen Grund ablehnt, dem kann die Leistung gekürzt werden. „Fördern und Fordern“ lautete die Formel. Bei den jungen Menschen (U25) sind die Sanktionen noch schärfer. Bei Meldeverstößen gibt es zwar die gleiche Kürzung um zehn Prozent. Bei allen anderen Pflichtverletzungen wird der Regelsatz hingegen schon beim ersten Verstoß sofort komplett gestrichen, bei der zweiten Pflichtverletzung dann auch das Geld für Wohnen, Heizen und die Krankenversicherung.

Bundesverfassungsgericht urteilt über die Rechtmäßigkeit der Sanktionen

Leistungskürzungen von 60 oder 100 Prozent sind unverhältnismäßig und verletzten das vom Staat zu gewährende menschenwürdige Existenzminimum, entschied das höchste deutsche Gericht in einem Grundsatzurteil. Bis zur nötigen Gesetzesänderung gilt eine Übergangsregelung. Pressemitteilung vom 5. November 2019 „https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/bvg19-074.html“ zum Urteil vom 5. November 2019 – 1 BvL 7/16 „https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2019/11/ls20191105_1bvl000716.html) beim Bundesverfassungsgericht“

Was im ersten Moment wie ein Erfolg aussieht und eine Erleichterung für einige betroffene Menschen bedeutet, ist dennoch, wenn man sich das Urteil genauer ansieht, weiterhin Leistungskürzungen von mehr als 30 Prozent unzumutbar und verfassungswidrig. Solche Sanktionen werden verhängt, wenn Hartz-IV-Empfänger ihren Pflichten nicht nachkommen und zum Beispiel einen Job nicht annehmen oder Termine nicht einhalten… Die Leistungsbezieher müssen weiterhin jede Arbeit oder Maßnahme annehmen. Mittlerweile ist der Niedriglohnsektor in Deutschland einer der größten in Europa, ein Großteil der Vermittlungen durch das Arbeitsamt führt über Leiharbeitsfirmen, mit geringerem Gehalt und befristeten Verträgen. Berufswünsche, Weiterqualifizierung sind schwierig zu berücksichtigen. Das Interesse, die Ratsuchenden möglichst schnell wieder los zu werden, bleibt bestehen.

100-Prozent-gegen-Sanktionen1

Realität  ist, dass sich viele ALG 2 Bezieher in schweren Lebenskrisen befinden, einige sind psychisch krank, physisch krank oder durch fehlende Bildung im Umgang mit den Behörden überfordert. So verstärken Sanktionen Lebenskrisen und Erkrankungen.
Zwang und Sanktionen sind das Gegenteil von Teilhabe und Selbstbestimmung und verletzen die Menschenrechte. Hartz IV sichert ein Existenzminimum, eine Kürzung bedeutet Wohnungslosigkeit oder Hunger und darf in Deutschland nicht zur Debatte stehen.

Die Konservativen und Liberalen versuchen weiterhin ihre Position, dass Sanktionen wesentlicher Teil des Sozialstaats sind, als bestätigt zu erklären. Sie verweisen darauf, dass Karlsruhe die Sanktionen als zulässig erklärt hat.

Sanktionen-gelockert-sanktionsfrei-2020.03 Bild vom Account Sanktionsfrei
Na also, geht doch: Hartz 4 vorübergehend unbürokratischer und bedingungslos – Juhu!
Hartz 4 soll sanktionsfrei sein. Ich bin ebenfalls zu 100% gegen Sanktionen.

Diakonie-gegen-Sanktionen

Sanktionen bei HartzIV kurz erklärt.

Die Diakonie ist gegen Sanktionen, weil ALG2 ein Existenzminimum ist und nicht gekürzt werden darf. Die Menschenrechte werden verletzt wenn das Existenz Minimum nicht gesichert ist. 👎 Sanktionen können in die Wohnungslosigkeit führen. Arbeitslose brauchen individuelle Förderung 👍
https://www.youtube.com/watch?v=buh9u0q73a0

Aktuell werden die Stimmen, die ein Hilfspaket für die Ärmsten der Gesellschaft fordern, immer lauter:

„Die Nationale Armutskonferenz verfolgt den öffentlichen und medialen Armutsdiskurs schon länger mit großer Besorgnis. Neben vielen Positivbeispielen stellen wir auch immer wieder fest, dass der Versuch unternommen wird, abwertende Zerrbilder von armutsbetroffenen Menschen zu konstruieren. Damit werden Klischees und Vorurteile über hilfebedürftige Menschen in der öffentlichen Wahrnehmung bedient. Das trägt zu einem gesellschaftlichen Klima bei, das armen Menschen Hilfewürdigkeit abspricht, die Solidarität untergräbt und Menschen gegeneinander aufhetzt. Wir lehnen es entschieden ab, mit der Würde der Menschen zu spielen. Armut sollte nicht in Unterhaltungsformaten verhandelt werden. Das ist nicht unsere Vorstellung von einem gesellschaftlichen Miteinander, bei dem sich alle Menschen auf Augenhöhe und mit gegenseitigem Respekt begegnen.“

Wir treten daher gemeinsam für eine andere Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ein – für höhere Mindestlöhne und Regelbedarfe, für eine Stärkung der Tarifbindung, für Investitionen in die öffentliche und soziale Infrastruktur und für einen wirksamen Ausgleich zwischen Arm und Reich. Die Pandemie ist noch nicht vorbei, aber unsere Solidarität bleibt!“
https://www.nationale-armutskonferenz.de/

Ist das (bedingungslose) Grundeinkommen sinnvoll?

In der Coronakrise wird die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens noch populärer als zuvor. Aber löst es die Probleme, die es lösen soll?
Die Corona-Pandemie stürzt viele Menschen in wirtschaftliche Probleme. Das IAB-Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit rechnet mit einem Anstieg der Arbeitslosenzahlen auf mehr als drei Millionen und mit bis zu 2,5 Millionen Kurzarbeitern. Besonders unter Kleinunternehmern, Start-ups und Solo-Selbständigen droht eine Pleitewelle. Wie sinnvoll die Einführung ist, ist gerade in der Krise stark umstritten.

Die Frage sollte sein: Wie findet man Instrumente der Grundsicherung, die nicht entwürdigend sind? https://www.deutschlandfunkkultur.de/corona-rueckenwind-fuer-das-bedingungslose-grundeinkommen.970.de.html?dram:article_id=475394

Ein Barcamp ein Erfolgsmodell? Beispiel bcKirche West

Endlich habe ich an einem Barcamp teilgenommen:

Barcamp Kirche Online 13. bis 15. September 2019 in Essen – Für kirchliche Onliner und Digitalpioniere.

Meine Vorfreude auf die Konferenz war daher groß…

 

In Social Media-Kreisen und im Twitter Netzwerk Soziale Arbeit Hashtags #SozialeArbeit  #digitaleSoA oder #sozialbrauchtdigital zwar schon bestens bekannt, sind BarCamps für die meisten meiner Büro Kollegen und Kolleginnen vor Ort eher ein Begriff, bei dem sie den Kopf schütteln und nichts damit anfangen können.

Das Barcamp Kirche Online (BarCamp ist eine Unkonferenz, Ad-hoc-Nicht-Konferenz) – außer dem Zeitplan gibt es im Vorfeld keine festen Referentinnen oder festgelegten Themen.

 

Ein Barcamp  ist eine offene Tagung. Die Inhalte entstehen erst vor Ort: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bringen ihre Fragen, Themen und Informationen mit und stellen gemeinsam daraus das Programm zusammen.  Es sind offene Workshops möglich, deren Inhalte und Ablauf von den Teilnehmern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet werden. Die sogenannten Sessions können auch in Form von Mini-Workshops oder Vorträge von den Teilnehmenden gestaltet werden. Alle  sind gleichzeitig aktive und passive Teilnehmende. So können alle von dem Wissen und den Erfahrungen der anderen profitieren. Barcamps  können teilweise aber auch bereits am Ende der Veranstaltung konkrete Ergebnisse vorweisen.

 

 

 

Nur das Oberthema steht beim Barcamp Kirche Online voher fest. Es geht es – wie der Name schon sagt – um Kirche und Internet. Veranstaltungsort war in diesem Jahr 2019 das Haus der evangelischen Kirche in Essen

 

Ursprünglich gestartet als Infobarcamp für Gemeinden und Ehrenamtliche, mauserte sich das #bckirche schnell zu einem Fachtreffen für alle, die im deutschsprachigen Raum digital in oder für Kirche arbeiten.

 

Bei üblichen Konferenzen entwickelt sich mit Glück unter den Teilnehmenden weiterführende Gespräche oder Sie nehmen Anregungen aus den Vorträgen mit nach Hause. Zu vielen Konferenzen sind zudem nur Führungskräfte zugelassen, die teilweise zur Basis wenig Kontakt pflegen. BarCamps wollen genau hier etwas entgegen setzen: nämlich die aktive Teilnahme bzw. echte Partizipation  am notwendigen (Kultur-) Wandel der Digitalisierung.

 

Warum bin ich dabei:

Ein Barcamp ist ein Barcamp Soll heißen: Kein Seminar mit frontal gehaltenen Vorträgen sind Pflicht. Teilnehmde können sich beteiligen, müssen es aber nicht. Sondern darf eine Person sich entspannt in eine Session setzen. Es muss mit niemandem geredet werden, wenn die Person nicht will. Die Teilnehmenden können sich aber auch engagiert einbringen, können den Umgang zwischen den Teilnehmenden mitgestalten. Jede/Jeder kann selbst eine Session vorschlagen und halten. Jede/Jeder kann raus gehen, wenn es gar nicht passt und ggf in eine andere parallele Session gehen. Alle sind gleich, egal ob Ehrenamtliche, als FunktionsträgerIn, als interessierte Person usw. Die Leute kommen aus der Verwaltung, Leistungsebene, Social-Media-Leute, Software-Experten, Entrepreneure (GründerInnen, UnternehmerInnen), Mitarbeitende, Menschen ohne bezahlte Arbeit… Es ist auch möglich zwischen den Sessions einfach eine Stunde spazieren zu gehen. Um dem Gewusel im Gebäude/dem Gelände zu entkommen. Das wirkt wie ein Wunder. Entspannt und aufnahmebereit kann zurückgekehrt werden.

 

Live ist besser als  „nur“ auf Twitter & Co. Auch wenn man kaum die Möglichkeit bekommt, tatsächlich mit (mehr oder weniger bekannten) Vortragenden selber zu sprechen, ist der Besuch vor Ort gut. Die Stimmung, die Atmosphäre, die positve Energie, die die Vortragenden oder die Sessions erzeugen, kommen im direkten Kontakt einfach besser rüber

 

Vernetzung: Ja, doch, das geht. Man und Frau trifft immer Irgendjemanden, den man schon kennt, oder die/der in der Nähe wohnt oder arbeitet. Manchmal ist es aufgrund der geografischen Entfernung schwierig, sich persönlich zu treffen. Sich dann persönlich statt digital auszutauschen, ist einfach toll!

 

Themenvielfalt und über News informieren: Auch wenn das Motto feststeht. Beim Barcamp Kirche Online West nahmen ca. 100 Leute dran teil und es war gar nicht so leicht sich bei den interessanten vielfältigen Sessions für eine zu entscheiden.

 

Lernen miteinander und voneinander: Es ist möglich, viele Fragen auf einem Barcamp loszuwerden – sei es in den Sessions, sei es in persönlichen Gesprächen mit anderen Teilnehmern. Wenn eine Teilnehmende/ ein Teilnehmender  von einem Thema nicht so viel Ahnung hat, sucht sich diese Person eine Session zu diesem Thema oder eröffnet mit der Frage eine Session

 

Best Practices: werden vorgestellt und zeigen bewährte, optimale bzw. vorbildliche Methoden, Praktiken, technische Beispiele oder Vorgehensweisen als Beispiel auf…

 

Zu Beginn: Zuerst stellten sich die Teilnehmenden sich vor. Name und drei Schlagworte  in Form von „Hashtags“). Und ja: Das dauerte bei 100 Teilnehmern eine Weile

 

Danach werden alle, die Lust haben, einen Vortrag oder ein Thema einzubringen eingeladen, ihre Idee vorzustellen. Per Handzeichen stimmen dann alle ab, ob sich genügend andere finden, die ebenfalls Interesse haben. Diese sogenannten Sessions ergeben danach den weiteren Ablauf. Gemeinsame Pausen, ein Frühstück, ein Mittagessen und weitere Pausen zwischen den Sessions,  bieten genug Zeit zum Gespräch und die Gelegenheit zu Netzwerken.

 

Sessionangebote (innnerhalb von ca. 45 Minuten) gab es dank der großen Teilnehmeranzahl mehr als genug. So sah die Sessionplanung für Samstag aus.

 

Ich habe Samstag an diesen Session teilgenommen

 

„Was tun, wenn’s schiefgeht“

Einige wichtige Stichworte:

  1. Eine Botschaft pro Zielgruppe.
  2. Immer das Herz erreichen.
  3. Dann den Kopf.
  4. Die Meute zieht weiter,
  5. Deine Herzmenschen bleiben.
  6. Fakten präsentieren.
  7. Die Meinung des Anderen stehenlassen können.
  8. Auch von anderen lernen
  9. Das Controlling ist ebenfalls wichtig

 

„Digitale Kirche, wie geht das, was ist das, warum?“

Diese Session war sehr intensiv. Einige Teilnehmenden hatten schon rege konkreten und beeindruckende Erfahrungen zu einer existerenden Online Community: „Das gemeinsame Abendgebet auf Twitter. Verschiedenste Tweeps beten seit 01/2014 abends um 21h gemeinsam hier auf Twitter. Lust mitzumachen? Einfach melden.“ bei twomplet

 

Die Nordkirche ist schon weiter in dieser Sache. „Sich nicht auf die Digitalisierung einzulassen, sei gestrig alt und unbeweglich – dabei gebe es gerade für eine Kirche genügend Ansätze, die digitale Gegenwart theologisch zu deuten und sich auch mit ihrer Ethik in allen Facetten auseinanderzusetzen.“ Was ist digitale Kirche

 

nordkirche: „Kanäle wie Twitter, Facebook oder Blogs seien relative Schutzräume, in denen Dinge, die einem „irgendwie fremd“ seien, relativ frei von Konventionen und Deutungshoheiten diskutiert werden könnten. Und da sei die Kirche, vielmehr der Glaube, schon angekommen: Dort werde er mitgeteilt und ausgelebt.“

 

Kirche (gilt wohl auch für die Diakonie pp.), die nur sendet und ansonsten online nicht in Kommunikation tritt, wird nicht analog überleben. Wichtig ist, zu den Menschen online zu „gehen“ und ihre Sprache und spirituellen Bedürfnisse verstehen lernen. Also erst zuhören und dann fragen und offen sein. In der Begegnung, auch online, entseht dann eine Beziehung. Hier gilt es, bereit zu sein voneinander zu lernen

 

„Barrierefreiheit online“

Barrierearmut: Schön wären Berichte darüber, wie Einzelne mit Barrieren umgegangen sind. Das macht Mut und orientiert von „letterus

„Wie können wir unsere guten analogen Inhalte ins Netz bringen?“ Das ist nix! Es existiert diese Grenze zwischen digital und analog bei #digitaleKirche nicht…! Session bei bckirche zB Inklusion nicht vergessen“ von elkeoverhage
Barrierefreiheit schließt sowohl Menschen mit und ohne Behinderungen als auch Benutzer mit technischen (Textbrowser oder PDA/Persönlicher Digitaler Assistent) oder altersbedingten und andere Einschränkungen ein.
Nachtrag zu barrierefreiem Online-Zeugs: Die OffeneBibel arbeitet (u.a.) an einer Bibelübersetzung in Leichter Sprache. #bckirche von wtlx
Zum Testen von digitaler Barrierefreiheit: Überprüfung von Internetseiten auf Barrierefreiheit, kostenfreier Screenreader, PDFs überprüfen, Office-Dateien überprüfen Ein Link
Wir sprachen aussderm über Text-Alternative zu grafischen Informationen in Bildern, Texte für Gesprochenes bei Youtube,
und über „Eine digitale Welt für Alle“ ist das Motto vom PIKSLTEAM #PIKSL Info für die oben genannte Session bzw. Frage zum Barcamp von elkeoverhage

„bibelteilen & Community auf Instagram“

Thema Hashtags

Was sind spirituelle Formate?

 

An diesem Punkt fand eine rege Diskussion statt. Allerdings waren Ermüdungserscheinungen der Teilnehmenden aufgrund der vorherigen intensiven Sessions spürbar…

 

„Tiktok Level 2“

 

In dieser Session wurde es lustig. Ich bekam dies auf Twitter unter dem Hashtag mit und habe mich trotz Verspätung köstlich amüsiert…

 

Beim #bckirche TikTok anschauen und wundern und endlich mal in diese App reinschauen. Wir lassen uns von Jugendlichen im Raum erzählen, wer es benutzt und wofür. “Herr deine Liebe” gibts übrigens auch… NEUMEdIER
„Ich kann mir das so gut im Gottesdienst vorstellen, ich befürchte, dass ich das machen werde!“ von klangspur

„Offline vs Online – Wie verbinden wir das?“

 

Informationsfluss bei Kirche ist ein Thema für sich… aber wir haben Ideen… Der Informationsfluss klappt in der Organisation Kirche häufiger nicht so gut, es ist aber nicht böse gemeint…

 

Erkenntnis aus der Session: Social-Media-Teams/Öffentlichkeitsarbeitende auf übergeordneten Ebenen freuen sich, wenn man aktiv an sie herantritt und ihnen Informationen anbietet. Man kann das für die Verbreitung der eigenen Infos nutzen! von hanna_unterwegs

„Christinnen und Christen haben eine besondere Virtualitätskompetenz, weil ihre Begegnung mit Gott nichtphysisch ist.“ von hanna_unterwegs
Ich glaube, dass es eine ganz zentrale Frage ist, ob die analoge Kirche Angst vor der Un- Kontrollierbarkeit von #digitaleKirche hat? Die konservativen (bewahrenden:-) Organisationen müssen oder wollen sich wandeln? elkeoverhage
Quintessenz zur Session:
So stelle ich mir das mit der Mobilisierung der Kirchen und Gemeinden für den 20.9. und darüber hinaus vor! Danke für die vielen Ideen vom #bckirche. Die werden auch an andere Regionalgruppen weitergegeben! an ekk-do (Evangelische Kirche Dortmund) und Unsere Kirche (UK) von Christians4FDO

 

Der nächste Termin

Barcamp Kirche Online West 4. bis 6. September 2020, dann in Dortmund

 

 

CoWorking Spaces und Soziale Arbeit

Hendrik Epe fragt in einem seiner Blogbeitrag, ob Coworking-Spaces nicht auch eine Chance für die klassischen Träger der sozialen Arbeit wären. Interessante These. Es ist eine Möglichkeit der selbst gewählten Zusammenarbeit mit anderen, motivierten, engagierten Menschen, die Wege beschreiten , die (noch) nicht zum Normalen unserer Arbeitswelt gehören

Coworking Spaces in der sozialen Arbeit

„CoWorking bedeutet nicht, parallel zueinander zu arbeiten, sondern miteinander in Kontakt zu treten, sich auszutauschen, zu unterstützen und sich gegenseitig mit kreativen Ideen und Impulsen zu versorgen.“

Die Sache CoWorking mit ein bischen Humor zu betrachten, ist eine Möglichkeit gegen Ungeduld und Unzufriedenheit. Coworking ist nicht teuer, kann aber zu mehr Flow im Bereich der Sozialen Arbeit unabhängig von der direkten Arbeit mit Menschen führen.

Coworking in veränderter Form, wäre eine Chance für Träger der Sozialen Arbeit, meiner Meinung nach. Die großen Träger funktionieren leider ausgesprochen konservativ bzw. langsam, wenn es um die digitale Transformation geht.

Um gewöhnliche Denkweisen und Arbeitsvorgänge zu reformieren und Mitarbeitenden mit guten Ideen zu ermöglichen diese in den „Betrieb“ einzubringen, könnt ein CoWorking Spaces als Social Innovations-Lab zunächst nur in einem Team neben den klassisch funktionierenden Organisationseinheiten etabliert werden.

Die Arbeitgeber der Wohlfahrt und Mitarbeiter*innen können davon profitieren.

Das wird letztendlich auch den Klienten zu gute kommen.

https://www.ideequadrat.org/coworking-als-innovationsraum-zur-steigerung-der-innovationsfaehigkeit-sozialer-organisationen//

Das Büchlein Design Thinking haut mich vom Hocker

Das Buch haut mich vom Hocker: „Design Thinking“ von Michael Lewrick von Beck kompakt!
Es bietet eine schnelle Einführung in Design-Thinking. Viele Hinweise auf Themen für eine weitergehende Beschäftigung sind aufgeführt. Das Büchlein mit 140 Seiten ist ausführlich genug, um zu verstehen, wie radikale Innovationen in einer digitalisierten Welt mit diesen Methoden bewältigt werden können
Die Übung zu Beginn macht deutlich, wie wichtig ein Ausprobieren der entwickelten Ideen sind. Probleme werden als Aufforderung für Veränderung gesehen. Alle Annahmen werden hinterfragt. Empathie mit den Nutzern aufbauen. Bedürfnisse von Nutzern ergründen. Viele Ideen entwickeln. Fortlaufend Standpunkte entwickeln. Prototypen bauen und testen. Ideen potenziellen Nutzern zeigen. Lösungen verbessern oder verwerfen und das Feedback und unsere Annahmen reflektieren (Microzyklus) Es gibt ebenfalls einen Macrozyklus. Die Beschreibung orientiert sich an den Modellen von Übernickel 2016 und Lewrick 2018. KAUFEMPFEHLUNG

1. Inhalt kurz und bündig
2. Übung Tue es einfach
3. Das Design Thinking Mindset
4. T-shaped Teams
5. Kreative Umgebung
6. Design Thinking Zyklus
7. Evolution von Design Thinking
8. Systems Thinking und Design Thinking
9. Business Ökosystem Design
10. Design von Geschäftsmodellen
11. Big Data Analytics und Design Thinking
12. Die Umsetzung von Lösungen
13. Zusammenfassung und Ausblick
14. Checkliste zum Design Thinking
Empfohlene Literatur

Ein empfehlenswertes Buch das Spass macht zu lesen.
https://www.beck-shop.de/lewrick-design-thinking/product/22444880