Hochsensibilität und Stille

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Hochsensibel zu sein, bedeutet mehr Ruhe zu benötigen, um nicht mit Reizen überflutet zu werden.

Wenn Hochsensible unscheinbare Geräusche und Geräuschquellen als laut, die kleinsten Gerüche bemerken, in einem Raum „alles“ mitbekommen, wie Gespräche, Stimmungen, Konflikte der Mitmenschen wahrnehmen, d. h. die Sinne Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten und Fühlen sind einfach durch die vielen Reize überlastet. Zudem kommen Reize aus dem Körperinneren wie z.B. Schmerzen, Unwohlsein, Stress, … , ist STILLE und Leere einfach eine unglaubliche Entlastung. Viele Menschen können Stille nicht ertragen, sie haben Angst sich dann mit sich selbst auseinander setzen zu müssen.

„In unserer reizüberfluteten Welt ist es nicht immer leicht sensibel oder empfindlich zu sein. Gerade in westlichen Kulturkreisen wird »Sensibilität« oft mit Eigenschaften verknüpft, denen schnell ein negatives Image anhaftet. Wird jemand als »sensibel« beschrieben, denkt man gerne an Empfindlichkeit, Labilität oder Gefühlsduselei – die in Gegensatz zu Stärke, Charakterfestigkeit und Vernunft gesetzt werden.“ Quelle: http://high-sensitive-socialwork.de/hochsensibilitaet-teil-1-hochsensibel-bloss-empfindlich/

Wenn hochsensible Menschen sich das Recht nehmen, regelmäßig inne zu halten und  alleine in Stille zu sein, dann einsteht mit der Zeit eine innere Stärke wie Selbst-Gespür, Körperbewusstsein und Selbstbewusstsein.
In der Stille werden manchmal Verbindungen möglich:

„Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“ (Thich Nhat Hanh)

„In dir ist eine Stille und Zuflucht,
in welche du zu jeder Stunde eingehen
und bei dir daheim sein kannst.“  ( Siddhartha, Hermann Hesse)

 

 

 

 

 

 

Endlichkeit. Was zählt?

Endlichkeit. Was zählt?

Endlichkeit. Was zählt?

„Ich frage euch: Wenn ihr auf dem Sterbebett liegt und zurück blickt, was soll dann sein?“von traumfaenger

Glück ist: Wenn du auf dein Leben zurück blickst
und sagst : Ich bereue nichts …
… Ich hatte genügend Zeit und Raum,
inne zu halten,
Zeit und Aufmerksamkeit zu teilen mit anderen Menschen,
Berufliches und Privates nicht zu kurz kommen zu lassen,
war wenig von außen „gezwungen“,
statt dessen resilient und eine Künstlerin meines Lebens
also frei, dennoch eingebunden,
selbstbewusst , dh mir immer mehr selbst bewusst
damit ich meine Talente in Taten umsetze,
um die Welt ein kleines bisschen schöner zu machen

Zeige deine Wunde Joseph Beuys

      Zitat aus: Zeige deine Wunde
Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys von Rüdiger Sünner

Nicht zufällig bin ich heute auf dieses Thema „Der verwundete Heiler“ gekommen: Der Aktionskünstler, Bildhauer, Kunsttheoretiker und Pädagoge Joseph Beuys, zeitlebens umstritten, anstößig im besten Sinne, wollte berühren und berührbar sein. Die seelische und körperliche Verletzlichkeit des Menschen war sein Thema. Nicht zufällig trägt eine seiner bekanntesten Installationen den Titel »zeige deine Wunde«. Kurze Doku in der Mediathek http://www.ardmediathek.de/tv/punkt-Einfach-Wissen/Beuys-Zeige-deine-Wunde/ARD-alpha/Video?bcastId=23961358&documentId=25302114

ZEIGE DEINE WUNDE: “Was die leidenden Menschen an Substanz auf die Erde gebracht haben” (Beuys) müssen wir sehen. Wir müssen es uns ansehen und in unser Antlitz nehmen. Unsere Gesichter werden es zeigen: Wir sind nicht mehr die Gleichen. Wir sind verändert, weil wir Anteil genommen haben. Und die Welt wird erkennen – vielleicht -, dass “das einzige was sich lohnt aufzurichten, ist die menschliche Seele. …. Nicht nur das Gefühlsmässige, sondern auch die Erkenntniskräfte, die Fähigkeit des Denkens, der Intuition, der Inspiration. Das sind ja alles Dinge, die sehr stark geschädigt sind in unserere Zeit. DIE müssen gerettet werden. Dann ist alles andere sowieso gerettet” (Zitierung aus: “Zeige deine Wunde – Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys” von Rüdiger Sünner, 2015, DVD) Wie die alten Mythen, so bewegte sich Beuys in Bildern und Symbolen, die für ihn wichtige Quellen zur Entwicklung unserer verkümmerten Imagination waren. Sein berühmter Satz „Jeder Mensch ist ein Künstler“

Hier geht es zum Trailer des Films "Zeige deine Wunde - Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys": 


Spiritualitaet bei Joseph Beuys - Religion als heilende Kraft          
http://www.deutschlandfunkkultur.de/spiritualitaet-bei-joseph-beuys-religion-als-heilende-kraft.1278.de.html?dram:article_id=325168  

Bedienungsanleitung für motivierte Menschen

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Bedienungsanleitung für motivierte und engagierte Menschen.
Ich hätte da eine Idee:
Wer in der Lage ist, seine eigene Freude zu nähren und zu spüren, kann echtes und lebendiges Feedback geben, das Herzen berührt. Wer seine eigene Passion kennt und sie lebt, kann zu Sinn und Tun anstiften. Wer seine eigene Bedürftigkeit ausdrücken kann, wird die notwendige Unterstützung bekommen.

 

Alter Trott oder kleine Veraenderungen mit grosser Wirkung


Von Albert Einstein stammen u.a. die beiden folgenden Zitate:
„Die Definition von Wahnsinn ist,
immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“
und
„Probleme kann man niemals mit der gleichen Denkweise lösen,
durch die sie entstanden sind.“

Einstein hat die Welt verstanden.
Und das nicht nur auf dem Papier mit irgendeiner wissenschaftlichen Formel.
Es ist wirklich erstaunlich, dass seine Worte so zeitlos und treffend sind.
Nicht das Gleiche tun (denn dies hat ja schon nicht funktioniert)
sondern neue Blickwinkel und Wege finden.

Wir brauchen mehr Quer-Denkerinnen und Quer-Denker.
Wir brauchen Menschen,
die nicht nur auf der Basis von Logik,
eigenem Vorteil und wirtschaftlichen Interessen entscheiden.
Es ist wichtig, sich immer wieder Möglichkeiten zum kreativen Denken zu schaffen,
um neue Perspektiven einzunehmen
und mögliche Visionen zu entwickeln.

Schön, dass wir so tolle Vorbilder wie zum Beispiel Einstein haben.
Wichtig ist seine GeistesHaltung, die wir zwischen den Zeilen lesen können.

Als Coach bewundere ich ihn, weil er etwas sehr Wertvolles gesagt hat.
Da ich Menschen helfe, neue Ideen/Geisteshaltungen für sich zu entwickeln,
ist das einer meiner liebsten Leitsätze.
„Die größte Entscheidung Deines Lebens liegt darin,
dass Du Dein Leben ändern kannst, indem Du Deine Geisteshaltung änderst.“

Wir fühlen uns aber täglich gestresst, sorgen uns um unsere Gesundheit
und wünschen uns mehr Zeit für Familie, Freunde und Hobbys.
Wichtig ist, dass wir uns häufiger Zeit für uns nehmen.

Achtsamkeit: Wenn unser Körper zur Ruhe kommt, beruhigt sich auch unser Geist.
So können wir überhaupt wahrnehmen, dass wir denken.
Jemand, der meditiert, konzentriert sich auf einen einzigen Gedanken oder ein positives Gefühl.
Zum Beispiel auf Mitgefühl, eine klassische Meditationsform im Buddhismus.

Denn merke:
Die innere Haltung entscheidet wesentlich über Erfolg und Misserfolg,
sowohl im Privat- als auch im Berufsleben.

 

am Strand des Lebens – Mensch sein …

 

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am Strand des Lebens
Jeder Mensch braucht
zum Überleben sein
intimes Sperrgebiet
Menschen …
komplettieren und
spiegeln sich
gegenseitig, werden erst
vollständig durch Andere

aus dem Songtext zu Herbert Grönemeyer: Mensch

„Und der Mensch heißt Mensch
Weil er vergisst,
Weil er verdrängt
Und weil er schwärmt und stählt
Weil er wärmt, wenn er erzählt

Und weil er lacht,
Weil er lebt
Du fehlst“

Musik des Youtube -Video

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Das menschliche Ringen mit dem Dasein zeigt sich in den Liedern von Herbert Grönemeyer. In einem interessanten Gespräch erörtert Barbara Bleisch und Grönemeyer das „Hier und Jetzt“. Sie sprechen über Achtsamkeit, Liebe und Glück. Bei den Liedern von Grönemeyer geht es immer wieder ums Ganze. „Der Mensch an sich sei ein ganz farbiges Wesen und Notlagen, wie er sie erlebt habe, addieren zum Grundton der Person eine neue Nuance“, erklärt Grönemeyer. „Aber sie machen einen auch angstfreier, betont er, denn das Leben relativiere sich dadurch.“ Sehe ich genau so: Der Mensch ist ein farbiges Wesen. Auch Notlagen können dazu beitragen, gestärkt daraus hervorzugehen.

Als Mensch, der im sozialen Bereich tätig ist, sehen wir die ganze Bandbreite des Lebens, wenn unsere Anvertrauten sich öffnen. Sich die Haltung der Salutogene zu eigen machen, ist ausserordentlich hilfreich für die Arbeit mit Klienten:

Aaron Antonovsky (geb. 1923) braucht für die Salutogenese seine eigene Version dieser Metapher: „…meine fundamentale philosophische Annahme ist, dass der Fluss der Strom des Lebens ist. Niemand geht sicher am Ufer entlang. Darüber hinaus ist für mich klar, dass ein Grossteil des Flusses sowohl im wörtlichen wie auch im über tragenen Sinn verschmutzt ist. Es gibt Gabelungen im Fluss, die zu leichten Strömungen oder in gefährliche Stromschnellen und Strudel führen. Meine Arbeit ist der Auseinan dersetzung mit folgen der Frage gewidmet: „Wie wird man, wo immer man sich in dem Fluss befindet, dessen Natur von historischen, soziokulturellen und physikalischen Umweltbedingungen bestimmt wird, ein guter Schwimmer?“ (Antonovsky, 1997, S. 92)

Wer den Mut hat zu scheitern, kann aber auf Erfolg hoffen. Wer nichts wagt, der verliert nichts. Wer aber nie im Leben scheitert, sieht später auf sein Leben als einen Ablauf nie genutzter Möglichkeiten und Chancen. Ressourcen sind in jedem Einzelnen von uns vorhanden. Vertrauen wir auf die zu endeckenden Talente der uns Anvertrauten und unserer eigenen Stärken und Möglichkeiten. Nicht machtlos zu sein sondern fähig zu sein,  die Krisen mit den Klienten und unsere eigenen Strömungen, gefährliche Stromschnellen und Strudel zubewältigen.
Unsere größte Schwäche liegt im Aufgeben.
Der sicherste Weg zum Erfolg ist immer, es doch noch einmal zu versuchen.
Thomas Alva Edison (1847-1931 amerik. Erfinder in den Bereichen elektrisches Licht und Telekommunikation)

 

Die innere Haltung – sich jung fühlen und Potenzial-Entfaltung

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Meine Geisteshaltung ist zeitlos, hält mich innerlich jung und regt die Potenzialentfaltung an.
„Zu altern hat meiner Meinung nach nichts mit der Anzahl an Jahren zu tun, die wir gelebt haben, sondern wie wir leben und wie unsere Geisteshaltung aussieht.“
Jugend hat immer etwas mit Wissbegierde, Lebenshunger und Weltoffenheit zu tun.
Dies ist meine Lebens- und Arbeitseinstellung:
Meine innere Haltung macht den Kern meiner Persönlichkeit aus. Die kann mir niemand nehmen…
Meine Geisteshaltung macht mich stark und zur Querdenkerin.
Im sozialen Bereich hat die Haltung der Sozialarbeitenden viel mit der Potenzialentfaltung der Anvertrauten zu tun.
Warum?
  • Mein Menschenbild und Weltbild bestimmt, wie ich auf Menschen zugehe.
  • Wenn meine Basis von Überzeugungen offen und wertschätzend ist, dann spürt dies mein Gegenüber.
  • Dies drückt meine Körperhaltung und mein Gesichtsausdruck aus, der frei von Verspannung ist.
  • Die innere Haltung wirkt nach außen und umgekehrt.
  • Durch meine Aufmerksamkeit und Sensibilität, merke ich, dass etwas nicht stimmt bzw. unstimmig ist.
  • Wenn meine Sinne wirklich wach sind, dann kann ich erst wirklich in Resonanz mit mir und meinem Gegenüber gehen.
  • So kann eine Begegnung auf Augenhöhe entstehen, ohne Vorbehalte.
  • Das erstaunliche Resultat davon ist, dass sich dadurch die vorher unüberwindbaren inneren Anspannungen sich von alleine auflösen.
  • Das bedeutet dann, dass die eigentlichen Hindernisse und Probleme meiner Anvertrauten in dieser annehmenden „Atmosphäre“ gut bearbeitet werden können.
  • Die Talente meiner Anvertrauten, die sie haben verkümmern lassen, können neu entdeckt werden.
  • Talente, die befähigen in Problemsituationen sich was zuzutrauen und sogar kreativ zu handeln.
  • Und mit einem gewissen Training und mit regelmäßiger Übung, werden Schritt für Schritt eigene Erfolge erzielt.
Das ist ein großes Geschenk bei der Arbeit mit Menschen.
Die innere Haltung entscheidet wesentlich über Erfolg und Misserfolg.
Wie seht Ihr das? Ich freue mich über Kommentierungen.

Emotionen wie Zuneigung, Empathie, Trauer, Verständnis

empathie-amnesty 4 minuten experiment

Berührendes Experiment: Zwei Fremde schauen sich vier Minuten lang in die Augen – das Ergebnis ist atemberaubend und macht eine Gänsehaut …
Gegenüber auf zwei schlichten Holzbänken sitzend sollten sich zwei Menschen für vier Minuten gegenseitig in die Augen schauen. (Jeweils ein Europäer und einen etwa gleich alten Syrer oder eine Syrerin)

Das Ergebnis hat Amnesty Poland in einem fünfminütigen Video festgehalten. Wer den Blicken der Menschen folgt, erkennt darin tief gehende Emotionen. Emotionen wie Zuneigung, Empathie, Trauer, Verständnis – spätestens nach ein paar Sekunden ist in keinem der Blicke mehr Skepsis zu lesen oder gar Wut: https://www.youtube.com/watch?v=f7XhrXUoD6U