Kirschblüten Hanami Eine Wandlung hin zur Liebe zu allen Dingen und dem Aufgehen des Ichs in der Welt

Im Alter von ca. 23 bis 26 LebensJahren habe ich die ZEN Meditation kennengelernt und praktiziert.  Zen ist nicht nur eine Meditationstechnik, es ist ein lebenslanger Weg, der Dich zu mehr Achtsamkeit im Denken, Handeln und Fühlen führt. Zen besteht nicht aus Dogmen und Vorschriften, sondern eher aus Anleitungen zum Umgang mit dem eigenen Leben. Die absichtslose, wertfreie, aufmerksame Selbstbeobachtung ist dabei besonders wichtig. Zen Meditation erfordert Anstrengung, Disziplin und Geduld. Es geht um eine Konzentration auf das Wesentliche.

Untersuchungen der Havard Business School kamen zu dem Ergebnis, dass Meditationen und Intuition die beiden wichtigsten Werkzeuge für Mitarbeitende und Führungskräfte im 21. Jahrhundert sind. Und: Wir erhalten durch Meditationspraxis auch Zugang zu den Quellen unserer Kreativität. Wir lernen, Altes los- und Neues zuzulassen, die fundamentale Basis für Innovationen… (https://www.harvardbusinessmanager.de/blogs/wie-achtsamkeit-und-meditation-ihr-gehirn-veraendern-kann-a-1016687.html)

„Während wir jederzeit lernen können, inne zu halten, zu reflektieren, uns mit Neuen oder bisher Verborgenem zu konfrontieren, sich mit bisher unbekannten Menschen auszutauschen bzw. uns für Neues zu öffnen, um einen neuen befreienden anderen Weg gehen zu können,  ist es notwendig, die Träume, Bilder, Wünsche, Anforderungen der Menschen um uns herum ebenfalls zu verstehen. Auch ist es imens wichtig, nicht unsere Augen vor der notwendigen Realität von anstehenden Veränderungen zu verschließen. Denn aus vergessenen Träumen und der Hinwendung zum Auftrag der ständigen (Ver-)Wandlung kann eine andere Zukunft entstehen.“ Doris Dörrie

Am letzten Osterwochende ist leider die Schauspielerin Hannelore Elsner verstorben. Ich hatte den Artikel zum Film Kirschblüten Hanami schon vorher in der Pipeline…

Von einer Geschichte der Wandlung

Der Film Kirschblüten Hanami  ist einer der besten Deutschen KinoFilme … Es geht um Japan. (Der dritte Japan-Film der deutschen Regisseurin Doris Dörrie)

Im Laufe der Jahre haben Trudi (Schauspielerin Hannelore Elsner) und ihr Mann Rudi (Schauspieler Elmar Wepper ) gelernt sich mit wenigen Worten zu verstehen, alltäglich sind ihre Dialoge geworden und ihr gemeinsames Leben ist Gewohnheit. Jeden Tag sitzt Rudi in seinem Büro im Landratsamt, Abteilung Abfallbeseitigung, und ahnt nichts Böses.

Rudi (Elmar Wepper) liebt seine Ordnung über alles, jeden Tag nimmt der Beamte um 7.25 Uhr den Zug zum Büro. Nur einmal in 20 Jahren war er krank. „An apple a day keeps the doctor away“ ist sein Lieblingsspruch. Das Obst, das die fürsorgliche Gattin ihm täglich ins Vesper packt, schenkt er seinem Kollegen. Rudi erscheint wie ein grantiger Angestellter. Trudi ist die Lebhaftere und tut sich schwer damit: „Wie war dein Tag?“, fragt sie. „Mm. Und deiner?“, antwortet Rudi. „Mm“, sagt Trudi. Kürzer und drastischer hätte der Dialog gar nicht sein können.   Nur Trudi (Schauspielerin Hannelore Elsner) weiß, dass ihr Mann schwer krank ist. Und es liegt an ihr, ob sie es ihm mitteilen will oder nicht.

Der Arzt schlägt eine letzte gemeinsame Unternehmung vor, etwas, was die beiden schon länger vorgenommen, aber nie getan haben. Trudi beschließt, die Erkrankung geheim zu halten und den Rat zu befolgen. „Der Fujiama ist letzten Endes auch nur ein Berg“ dämpft er den Vorschlag seiner Frau, endlich einmal ihren Sohn Karl in Japan zu besuchen. Sie überredet Rudi, mit ihr die Kinder und Enkelkinder in Berlin zu besuchen. Bei der Familienbegegnung in Berlin herrscht das große Schweigen, „Ich kenne sie nicht, sie kennen mich nicht“ gibt sich der Vater gleichmütig. Nur die lesbische Freundin der Tochter zeigt sich begeistert vom Besuch.

Wer glaubt, dass Doris Dörrie ein soziales Drama erzählt, der wird von »Kirschblüten – Hanami« schnell überrascht werden.

Denn auf einmal kommt alles anders.

Die beiden beschließen daraufhin, in ein Hotel an die Ostsee zu fahren. „Das Meer ist auch nicht mehr das, was es einmal war“, kommentiert Rudi die Aussicht.

 

Dennoch gehen die beiden am Meer spazieren, atmen tief durch, reden über das Leben und über das Sterben. Am nächsten Morgen findet er seine Frau tot neben sich im Bett. Eine Welt bricht zusammen. Rudi ist völlig aus der Bahn geworfen und weiß nicht, wie es weitergehen soll. Als er dann auch noch von der Freundin seiner Tochter erfährt, dass Trudi das Leben, das sie leben wollte, offenbar aus Liebe zu ihm geopfert hat, sieht er seine verstorbene Frau mit neuen Augen. Die Sehnsucht seiner Frau war Japan und der Zen-Buddhismus. Vor der Hochzeit hat sie Butoh getanzt. Ihr ganzes Leben lang wollte sie einmal den Fuji sehen und die Kirschblüte. Stattdessen hat sie sich in ihr Schicksal gefügt, war mit dem kleinen Glück zufrieden ohne weiter nach dem großen Traum zu streben.

Er beginnt, ihr verpasstes Leben wieder gut zu machen… Rudi, der Allgäuer Abfallbeseitigungs-Abteilungsleiter, verlässt die Spur, in der er jahrzehntelang gestapft ist. Rudi erfüllt symbolisch den Wunsch von Trudi und holt die Japan-Reise nach. Auch in Tokio haben Vater und Sohn sich wenig zu sagen. Im zweiten Teil des Films passiert etwas erstaunliches. Der Film bringt es fertig seine eigene Biederkeit zu überwinden und verwandelt sich von einem Rührstück in eine bewegende Auseinandersetzung mit dem Leben. Wenn Rudi auf den Spuren von Trudis Träumen durch Tokio im Kimono seiner Frau läuft, ganz verletztlich, dann hätte das auch ganz leicht ins albern-abgeschmackte abdriften können. Doch das geschieht nicht…

Die unerwartete Wende hin zum Neuem

Wirklichen Seelentrost findet Rudi nur bei einer fremden, jungen Frau. Er lernt sie mitten während der Kirschblüte kennen. Sie bringt ihm den Butoh Tanz unter den blühenden Kirschbäumen bei und reist mit ihm zum Fujiama.

Butoh ist der Tanz des Schattens. Nicht ich tanze

Jeder kann Butoh tanzen… Nein…

Jung und Alt. Mann und Frau

Und alle Lebenden und die Toten

 

Dass Rudi letztendlich die Träume seiner Frau verstehen kann, ihre Liebe zu Japan erlebt und den Butoh als das sieht, was er für Trudi war, bringt Rudi seiner Frau näher, als er ihr in den letzten Jahren war.  Vor dem legendären Berg Fuji tanzt Rudi zunächst alleine den Butoh, so wie sie es getanzt hätte. Und es ist so, als wäre sie nun bei ihm.

 

Das Ende ist einfach spektakulär und bewegend  und ganz großes Kino.

Rudi hat zu Beginn der Geschichte einen Hang zu Ritualisierungen, es muss alles seine Ordnung haben. Er mag seinen Rhythmus und mag vertraute Situationen. Durch den Zusammenbruch des alten Lebenskonzeptes geht der Weg zur Selbsterkenntnis über das Erkennen des Anderen. In Frauenkleidern weiß geschminkt vor dem Fujiama einen Totentanz aufführen, dazu gehört  Mut. Der Schauspieler Elmar Wepper sagt in einem Interview „wenn man Vertrauen hat. Dann kann man plötzlich etwas wagen und denkt: Hey, das macht ja richtig Spaß.“

Im Film kann das japanische Bewusstsein für die Vergänglichkeit und die besondere Liebe zu allen Dingen, eine Art Aufgehen des Ichs in der Welt gespürt werden. Die Frage, wie wir miteinander umgehen, wird mit kritischem Blick besonders auf das Verhältnis von Altem und neuem Entstehendem vorgetragen.

Die Kirschblüte ist in diesem Film als Metapher zu verstehen, für eine Haltung zum Leben. Die Blüte ist atemberaubend in ihrer Schönheit, und sie ist es nicht zuletzt weil sie vergänglich ist – ein Schauspiel, dass sich alljährlich für einen kurzen Zeitraum wiederholt. Es geht also um ein Bewußtsein, das im Alltagsrauschen schwer festzuhalten ist. Nichts ist wie die Kirschblüte in Japan. „Hanami“ – das ist im Verständnis der Japaner schlichtweg das Gleichnis für die Vergänglichkeit und Schönheit des Lebens.

Gute Vorschau auf den Film https://www.cinema.de/film/kirschblueten-hanami,1315104.html

 

 

Das Üben von Achtsamkeit

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Bedeutung von Achtsamkeit: Mit der verhaltenstherapeutischen (westlichen) Übung der Achtsamkeit soll folgendes erreicht werden: „Durch die willentliche Lenkung der Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt soll ein unreflektierter „Autopilotenmodus“, schädliche Gewohnheiten und unerwünschte Reaktionsmuster durchbrochen werden. Sowohl angenehme als auch unangenehme Empfindungen sollen achtsam betrachtet werden. „Paul Grossmann. (2004). Das Üben von Achtsamkeit: Eine einzigartige klinische Intervention für die Verhaltenswissenschaften

Quelle bzw. PDF Datei: http://www.uhbs-international.ch/

Berühren und berührt werden als menschliches Grundbedürfniss

Beruehren und beruehrt werden als menschliches Grundbeduerfnis

Jeder Mensch braucht Berührung.

Das gehört zu seinen Grundbedürfnissen. Experten gehen davon aus, dass ein Mangel an Berührung sogar krank machen kann. Kranke Menschen, alte Menschen und Kinder benötigen dringend körperliche Zuwendung. Liebevolle Berührungen führen zu einer direkten Entspannung beim Berührten und zur Ausschüttung des Hormons Oxytocin, welches Stresshormone abbaut und mit Gefühlen wie Liebe, Vertrauen und Ruhe in Verbindung gebracht wird. Das Gehirn interpretiert solche Berührungen als Zeichen der Verbundenheit und Erleichterung von Sorgen und Problemen. Eine Hand auf der Schulter, Streichel­einheiten und Massagen können auf verschiedenen Wegen Schmerzen, Stress und Ängste lindern.

Hirnforscher glauben, dass Körperkontakt ein Gefühl von Zuge­hörigkeit vermittelt. Die Haut ist das größtes Sinnesorgan des menschlichen Körpers. Die Haut, auch als Spiegel der Seele bezeichnet, stellt einen bedeutenden Teil der nonverbalen Kommunikation dar.

Im folgenden Video, ein Beitrag aus dem WDR Sendung Quarks & Co „Massage als Therapie Wie Berührung heilen kann“ spricht Prof. Dr. med. Bruno Müller-Oerlinghausen. (Beitrag hier klicken)

Dr Müller-Oerlinghausen ist Arzt für Klinische Pharmakologie an der Freien Universität Berlin und der Charité-Universitätsmedizin Berlin. Er beobachtete bei seinen Patienten, dass Therapien mit Medikamenten und Psychotherapie allein nicht gut genug halfen. Daher suchte er nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten. Nachdem er selbst eine sehr sanfte Massage kennengelernt hatte, kam er auf die Idee, eine solche Massage als Therapie für seine Patienten anzubieten und begann im Jahr 2000 mit einer Untersuchungsreihe. Über 30 schwer kranke Patienten wurden an mehreren Tagen eine Stunde lang sanft massiert, fast gestreichelt. Dabei sollten nicht Muskulatur oder Bindegewebe massiert werden – wie bei gewöhnlichen Massagen –, sondern die Haut: „Die Haut ist das Organ, an dem unser Selbstbewusstsein, unsere Identität hängt“, so Müller-Oerlinghausen.

Und: Kein Patient habe die Studie abgebrochen. Bruno Müller-Oerlinghausen: „Ein Patient mit Depressionen, der gleichzeitig bei uns auf der Station war und mit Medikamenten behandelt wird, sagt der Masseurin Frau Kiebgis ‚bei Ihnen spüre ich zum ersten Mal Kompetenz‘. Das ist schon erstaunlich. Oder eine Patientin sagt, ich steckte immer in einer Art Gummihaut und die ist weg. Was hier eine Rolle spielt, ist sicher auch das Körpergedächtnis. Das heißt, dass wir durch die Berührung unter Umständen Erinnerungen wecken an frühere Berührungen. Die Körperzellen speichern die Erfahrung von Berührung.“

Jeder Mensch zeigt eine Reaktion auf eine Berührung. Entweder entspannt sich die Körpermuskulatur durch eine angemessene Berührung, oder sie verkrampft sich bei einer gezwungenen Berührung. (Eva Eißing; Band 2: Wahrnehmen und Beobachten Reihe, Verstehen und pflegen, 2007, S 45)

„Gezwungene, unfreiwillige Berührungen lösen:

  • eine Anspannung der Muskulatur,
  • ein unangenehmes Gefühl,
  • Abwehrhaltungen
  • und oft auch Aggressionen aus.

Angemessene bejahende Berührungen dagegen lösen:

  • eine Entspannung der Muskulatur,
  • ein angenehmes Gefühl,
  • Zuwendung
  • und Kooperation aus. “

Für Hochsensible kann aber auch dieser Reiz über die Haut als Organ zu Überforderung führen… Daher ist es wichtig, in Kontakt mit sich selbst zu sein.

Achte auf Deinen Körper!

Viele Hochsensible neigen dazu, sich anderen anzupassen oder unterzuordnen (z.B. weil sie ein großes Harmoniebedürfnis haben oder weil ihnen gesagt wurde, dass ihre Wahrnehmung falsch sei). Darüber verlernen sie jedoch, die Signale ihres eigenen Körpers zu beachten und richtig zu deuten.

Auch wenn es viel Disziplin, Anstrengung und Durchhaltevermögen bedeutet: Lerne, Deinen eigenen Körper zu schätzen und gesund zu halten. Eine ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Bewegungs-, Schlaf- und Entspannungszeiten sind wichtig, um den Körper zu kräftigen und widerstandsfähiger zu machen.

Frag´ Dich doch mal:

  1. „Sorgst Du genügend für Deine körperlichen Bedürfnisse?“
  2. „Wie könntest Du Deine Bedürfnisse von Nähe und Distanz an Deine körperlichen Bedürfnisse  anpassen?

Bedenke: Nur Du selbst kannst wissen, wie es Dir geht und was Deinem Körper gut tut.

Anregungen und Beiträge

Positive Emotionen befreien und helfen die eigene Verwundbarkeit als Chance zu begreifen

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Laut Verena Kast befreien uns positive Emotionen wie Freude, Spaß, Begeisterung und Leidenschaft und helfen uns, die eigene Verwundbarkeit nicht nur auszuhalten, sondern sie als Chance zu begreifen. Nicht selten erwachsen unsere Interessen aus Verletzungen oder Entbehrungen. So werden wir überhaupt erst fähig, mitfühlender mit anderen und mit uns selbst zu sein.

Also haben wir es selbst in der Hand: Wenn wir kreativ sind, können wir Probleme besser bewältigen. Wir lernen etwa, mit Ängsten und Krisen gelassener umzugehen, oder entdecken hinter unserer Verletzlichkeit unsere zarte Seite. Kreativität fördert aber vor allem die Entfaltung unserer Persönlichkeit.

Impulse von Verena Kast eine Jung’sche Analytikerin

„Freude ist eine der wichtigsten Ressourcen, die wir haben. “

„Wenn alles Scheiße ist, verändert man auch nichts“

„Man darf der äußeren Welt nicht verloren gehen. Und der inneren auch nicht.“

 

Hochsensibilität und Stille

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Hochsensibilität und Stille

Hochsensibel zu sein, bedeutet mehr Ruhe zu benötigen, um nicht mit Reizen überflutet zu werden.

Wenn Hochsensible unscheinbare Geräusche und Geräuschquellen als laut, die kleinsten Gerüche bemerken, in einem Raum „alles“ mitbekommen, wie Gespräche, Stimmungen, Konflikte der Mitmenschen wahrnehmen, d. h. die Sinne Hören, Sehen, Riechen, Schmecken, Tasten und Fühlen sind einfach durch die vielen Reize überlastet. Zudem kommen Reize aus dem Körperinneren wie z.B. Schmerzen, Unwohlsein, Stress, … , ist STILLE und Leere einfach eine unglaubliche Entlastung. Viele Menschen können Stille nicht ertragen, sie haben Angst sich dann mit sich selbst auseinander setzen zu müssen.

In unserer reizüberfluteten Welt ist es nicht immer leicht sensibel oder empfindlich zu sein. Gerade in westlichen Kulturkreisen wird »Sensibilität« oft mit Eigenschaften verknüpft, denen schnell ein negatives Image anhaftet. Wird jemand als »sensibel« beschrieben, denkt man gerne an Empfindlichkeit, Labilität oder Gefühlsduselei – die in Gegensatz zu Stärke, Charakterfestigkeit und Vernunft gesetzt werden.

Wenn hochsensible Menschen sich das Recht nehmen, regelmäßig inne zu halten und  alleine in Stille zu sein, dann einsteht mit der Zeit eine innere Stärke wie Selbst-Gespür, Körperbewusstsein und Selbstbewusstsein. In der Stille werden manchmal Verbindungen möglich:

„Friede beginnt damit, daß jeder von uns sich jeden Tag um seinen Körper und seinen Geist kümmert.“ (Thich Nhat Hanh)

„In dir ist eine Stille und Zuflucht,
in welche du zu jeder Stunde eingehen
und bei dir daheim sein kannst.“  ( Siddhartha, Hermann Hesse)

Anregungen und Beiträge

  • Hochsensibilität hat Vorteile und Nachteile Auch für mich ist die Entdeckung der Hochsensibilität ein Schlüsselmoment in meinem Leben.  Blog Artikel hier klicken 
  • Vernetzung und Austausch bereichert. Die Methode Working Out Loud und die Teilnahme an einen WOL Circle habe ich getestet und für gut befunden. Blog Artikel mit Beschreibung, was Working Out Loud ist.  (Beitrag hier klicken)
  • Die Facebook Gruppe “Hochsensibles Netzwerk Soziale Arbeit und Hochsensibilität“ dient der Sammlung von neuen Ideen. Ich bin die Gründerin der Gruppe. Soziale Arbeit wird mE als berufliche oder ehrenamtliche (unbezahlte) Arbeit mit Menschen verstanden Blog Artikel mit Beschreibung der Gruppe. (Beitrag hier klicken)
  • Gerade in den aktuellen herausfordernden Zeiten ist es nicht nur für hochsensible Menschen wichtig gut auf sich zu achten und im Alltag immer mal wieder in die innere Mitte zu gelangen, um etwas Ruhe und Kraft zu schöpfen. Eine kurze Entspannungsübung für Hochsensible  Blog hochsensibilitaetinfo wordpress.com Artikel hier klicken
  • Häufig hilft ein ganz konkreter stiller Kraftort zum Beispiel in der Natur dabei, wieder zur Stille zurück zu finden fernab von der lauten Aussenwelt. Blog Artikel hier klicken
  • Häufig nehmen Hochsensible eine ausgleichende und harmonisierende Rolle ein, um die Umgebung auszugleichen. Ist Innerer Frieden gleich Frieden für die Welt? Blog kokopellibeefreeblog wordpress.com Artikel hier klicken
  • Im Film „Kirschblüten Hanami“ kann das japanische Bewusstsein für die Vergänglichkeit und die besondere Liebe zu allen Dingen, eine Art Aufgehen des Ichs in der Welt gespürt werden. Die Frage, wie wir miteinander umgehen, wird mit kritischem Blick besonders auf das Verhältnis von Altem und neuem Entstehendem vorgetragen. Zen ist nicht nur eine Meditationstechnik, es ist ein lebenslanger Weg, der Dich zu mehr Achtsamkeit im Denken, Handeln und Fühlen führt. Zen besteht nicht aus Dogmen und Vorschriften, sondern eher aus Anleitungen zum Umgang mit dem eigenen Leben. Blog Artikel hier klicken
  • Viele seelische Erkrankungen und Burnouts, ob privat oder im Berufsleben, entstehen, wenn zu viele Menschen ungebeten in den eigenen „Vorgarten“ eintreten. Ein Blog Artikel „Verantwortung zurückgeben Mehr Selbstvertrauen bekommen“ hier klicken
  • Eine zufriedenstellende (bezahlte) Arbeit zu kriegen, ist für Hochsensible nicht einfach zu bekommen. Mittlerweile besteht in vielen Bereichen ein sogenannter Fachkräftemangel. Hochsensible haben enorme Talente, die innerhalb einer angenehmen Firmenkultur und sinnhafter Arbeit aufblühen können. Ist es noch zeitgemäß auf diese Talente zu verzichten, oder ist ein Kulturwandel von Nöten?  (Beitrag hier klicken)
Endlichkeit. Was zählt?

Endlichkeit. Was zählt?

Endlichkeit. Was zählt?

„Ich frage euch: Wenn ihr auf dem Sterbebett liegt und zurück blickt, was soll dann sein?“von traumfaenger

Glück ist: Wenn du auf dein Leben zurück blickst
und sagst : Ich bereue nichts …
… Ich hatte genügend Zeit und Raum,
inne zu halten,
Zeit und Aufmerksamkeit zu teilen mit anderen Menschen,
Berufliches und Privates nicht zu kurz kommen zu lassen,
war wenig von außen „gezwungen“,
statt dessen resilient und eine Künstlerin meines Lebens
also frei, dennoch eingebunden,
selbstbewusst , dh mir immer mehr selbst bewusst
damit ich meine Talente in Taten umsetze,
um die Welt ein kleines bisschen schöner zu machen

Zeige deine Wunde Joseph Beuys

      Zitat aus: Zeige deine Wunde
Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys von Rüdiger Sünner

Nicht zufällig bin ich heute auf dieses Thema „Der verwundete Heiler“ gekommen: Der Aktionskünstler, Bildhauer, Kunsttheoretiker und Pädagoge Joseph Beuys, zeitlebens umstritten, anstößig im besten Sinne, wollte berühren und berührbar sein. Die seelische und körperliche Verletzlichkeit des Menschen war sein Thema. Nicht zufällig trägt eine seiner bekanntesten Installationen den Titel »zeige deine Wunde«.

ZEIGE DEINE WUNDE:

“Was die leidenden Menschen an Substanz auf die Erde gebracht haben” (Beuys) müssen wir sehen. Wir müssen es uns ansehen und in unser Antlitz nehmen. Unsere Gesichter werden es zeigen: Wir sind nicht mehr die Gleichen. Wir sind verändert, weil wir Anteil genommen haben. Und die Welt wird erkennen – vielleicht -, dass “das einzige was sich lohnt aufzurichten, ist die menschliche Seele. …. Nicht nur das Gefühlsmässige, sondern auch die Erkenntniskräfte, die Fähigkeit des Denkens, der Intuition, der Inspiration. Das sind ja alles Dinge, die sehr stark geschädigt sind in unserere Zeit. DIE müssen gerettet werden. Dann ist alles andere sowieso gerettet” (Zitierung aus: “Zeige deine Wunde – Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys” von Rüdiger Sünner, 2015, DVD) Wie die alten Mythen, so bewegte sich Beuys in Bildern und Symbolen, die für ihn wichtige Quellen zur Entwicklung unserer verkümmerten Imagination waren. Sein berühmter Satz „Jeder Mensch ist ein Künstler“

Hier geht es zum Trailer des Films "Zeige deine Wunde - Kunst und Spiritualität bei Joseph Beuys": Youtube (Beitrag hier klicken) 


Spiritualitaet bei Joseph Beuys - Religion als heilende Kraft  (Beitrag hier klicken)

Anregungen und Beiträge (elkeoverhage)

  • Artikel: Körperlicher und seelischer Schmerz und Heilung (Beitrag hier klicken)
  • Artikel: Was nach einem Trauma durch jegliche Art von Gewalt besonders wichtig ist (Beitrag hier klicken)
  • Artikel: Gestalten teilhaben und partizipieren – gehe Deinen Weg (Beitrag hier klicken)
  • Artikel: Kirschblüten Hanami Eine Wandlung hin zur Liebe zu allen Dingen und dem Aufgehen des Ichs in der Welt (Beitrag hier klicken)

Bedienungsanleitung für motivierte Menschen

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Bedienungsanleitung für motivierte und engagierte Menschen.
Ich hätte da eine Idee:
Wer in der Lage ist, seine eigene Freude zu nähren und zu spüren, kann echtes und lebendiges Feedback geben, das Herzen berührt. Wer seine eigene Passion kennt und sie lebt, kann zu Sinn und Tun anstiften. Wer seine eigene Bedürftigkeit ausdrücken kann, wird die notwendige Unterstützung bekommen.